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Langenhagen Namibia: Wüstenstaub und wilde Tiere
Umland Langenhagen Namibia: Wüstenstaub und wilde Tiere
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08:44 11.10.2018
Die Schönheit Namibias ist im Langenhagener Kino zu sehen. Quelle: Hartmann
Langenhagen

Die Langenhagener Gisela und Andreas Hartmann sind wahre Globetrotter, sie verschlägt es in diverse Länder der Welt. Erkundet haben sie auch Namibia – und davon wollen sie in der Multivisions-Reisereportage berichten unter dem Motto „NamibiaWüstenstaub und wilde Tiere“. Der Vortrag beginnt während der Sonntags-Matinée am 21. Oktober um 11 Uhr im Kino CineMotion, Walsroder Straße 105. Tickets im Vorverkauf kosten 8 Euro, an der Tageskasse 10 Euro. Die Karten sind jeweils im Kino erhältlich.

Namibia gilt als das trockenste Land südlich der Sahara und ist hinter der Mongolei das am dünnsten besiedelte Land der Erde. Das haben die Hartmann auf ihrer 7000 km langen Reise mit dem eigenen Mietwagen bemerkt. Sie sind oft stundenlang gefahren, ohne auch nur einem Menschen zu begegnen. Denn obwohl Namibia mehr als doppelt so groß ist wie Deutschland, hat es nur etwa 2,3 Millionen Einwohner.

Viele markante Stationen nehmen einen Schwerpunkt in dem Vortrag ein. Kurz vor der Grenze zu Südafrika befindet sich der Fish River Canyon. Dieser gilt nach dem Grand Canyon als zweitgrößter Canyon der Welt. Nahe Lüderitz spürt man förmlich die Vergangenheit deutscher Kolonialgeschichte in der aufgegebenen Siedlung Kolmannskuppe, die vom Wüstensand wieder zurückerobert wird. Die Namib ist die älteste Wüste der Welt und gleichzeitig die einzige, die direkt ans Meer grenzt. Sie scheint sehr lebensfeindlich, nachts bitterkalt und tagsüber glühend heiß. Letzte Station der Reise waren die Viktoria-Wasserfälle, die durch ihre gigantischen Wassermassen beeindrucken.

Die nächste Reise der Hartmanns steht übrigens schon bevor – nach Brasilien, wo Andreas als Jugendlicher mit seinen Eltern lebte.

Von Stephan Hartung

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