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Langenhagen Brasilianische Karnevalsstimmung im daunstärs
Umland Langenhagen Brasilianische Karnevalsstimmung im daunstärs
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00:22 31.05.2018
In ihrem Blut fließen brasilianische Rhythmen: Zum Gitarrenquartett Sambaqui gehören Alan Pereira (von links.), Claudenor Fávero, Nicolau Schmidt Junior und Raimundo Jose Bernardes. Quelle: privat
Langenhagen

Brasilien, ein Land das für Karneval und schnelle Samba-Rhythmen steht. Diese exotischen, südamerikanischen Klänge beleben am Sonnabend, 2. Juni, ab 20 Uhr das daunstärs an der Konrad-Adenauer-Straße 15. Dort tritt das brasilianische Gitarrenquartett Sambaqui auf.

Die jungen Musiker Alan Pereira (Rahmentrommel mit Schellenkranz), Claudenor Fávero (Mandoline), Nicolau Schmidt Junior (Gitarre) und Raimundo Jose Bernardes (Gitarre) haben seit 2009 einen Wunsch: Sie wollen die Werke von Komponisten aus Joinville retten. In dieser Stadt im Süden Brasiliens haben Gitarrenlehrer der Musikschule „Villa-Lobos“ das Quartett vor einigen Jahren gegründet. Insbesondere Komponisten deutscher Herkunft des frühen 20. Jahrhunderts haben es dem Quartett angetan.

Die Musiker konzertieren vor allem in der Schweiz, in Tschechien und Deutschland. Beim Konzert im daunstärs können Musikliebhaber brasilianische Musikformen und Rhythmen hören, insbesondere die des Choros. Choro wird auch als der „New Orleans-Jazz von Brasilien“ bezeichnet. Aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet „choro“ so viel wie „weinen“. Ein eher ironischer Name für eine Musik, die pure Lebenslust symbolisiert.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten, teilt Mimuse-Macher Franz Gottwald mit, der das Konzert zusammen mit der Musikschule Langenhagen organisiert hat.

Von Laura Beigel

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