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Langenhagen HG. Butzko verspricht unterhaltsame Bilanz
Umland Langenhagen HG. Butzko verspricht unterhaltsame Bilanz
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09:01 24.07.2018
HG. Butzko verspricht am 6. September eine unterhaltsame Zwischenbilanz. Quelle: Archiv/Bismark
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Langenhagen

Mit einer Vorpremiere startet die Mimuse am Donnerstag, 6. September, in die neue Saison: Ab 20 Uhr präsentiert HG. Butzko sein neues Programm „echt jetzt“ im daunstärs. Dort haben ungezählte Langenhagener in den vergangenen Jahren den Kabarettisten bereits erlebt – doch sie müssen keinen Aufguss bekannter Gags fürchten, auch wenn der Künstler auf seine Arbeit zurückblickt.

Denn 1997, und damit gefühlt vor 20 Jahren, betrat HG. Butzko als junger, freischaffender Schauspieler – also arbeitslos und ohne echtes Engagement – zum ersten Mal in ein seinem Leben die Bühne, um auf den Brettern, die gemeinhin die Welt bedeuten sollen, das erste selbst geschriebene Programm ans Volk zu bringen. Ein positiver Nebeneffekt: Er konnte seiner jahrelang aufgestauten Leidenschaft fürs politische Kabarett nun endlich ein Ventil bieten.

Zwei Jahrzehnte und zehn Programm später sieht er nun die Zeit gekommen, ein Zwischenfazit zu ziehen. Wie gesagt: Keine Sorge vor dem berühmten Best-Off oder der berüchtigten Zweitverwertung oder abgestandenen Nummern. Stattdessen: eine frische Bestandsaufnahme. Wo stehen wir heute? Wie sind wir da hin gekommen? Und wem können wir dafür in den Arsch treten? Die richtige Antwort lautet natürlich: Uns selbst.

Und so hangelt sich Butzko in seinem neuen Kabarettsolo getreu dem Motto: „logisch statt ideologisch“ vor allem an der Frage entlang, was sich in den letzten 20 Jahren geändert hat, und was nicht, welche Entwicklung zu begrüßen ist, und warum nur diese, und warum man alle anderen getrost in die Tonne kloppen kann. Wie immer bietet auch „echt jetzt“ eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit, mit der Butzko einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt hat, und dabei die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie „umme Ecke“ stattfinden.

„Das ist postintellektueller Existenzialismus für die Liebhaber der subversiven Anarchie!“ sagt der Künstler über seine Arbeit und fügt an „Was immer das auch heißen mag“...

Information: „echt jetzt“ heißt es am Donnerstag, 6. September, ab 20 Uhr im daunstärs. Der Eintritt kostet 18 Euro. Tickets gibt es unter anderem in der HAZ/NP- und Echo-Geschäftsstelle, Marktplatz 5.

Von Antje Bismark

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