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Langenhagen Zum Unicef-Lauf kommt Katja Riemann
Umland Langenhagen Zum Unicef-Lauf kommt Katja Riemann
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00:20 13.09.2018
Filmstar Katja Riemann kommt am Freitag für die Unicef als Laufpatin in die Stadt. Quelle: Mirjam Knickriem
Langenhagen

Katja Riemann gilt als eine der renommiertesten deutschen Schauspielerinnen – dem jüngeren Publikum dürfte sie vor allem als Schuldirektorin Gudrun Gerster in den überaus erfolgreichen Filmen „Fack Ju Göhte“ mit Elyas M'Barek bekannt sein. Auch in „Türkisch für Anfänger“ standen die beiden gemeinsam vor der Kamera. Nun haben die Langenhagener die Chance, den Star persönlich kennenzulernen: Beim nunmehr 16. Unicef-Lauf am Freitag, 14. September, ist Katja Riemann auf dem Gelände des Schulzentrums zu Gast.

Die Tochter eines Lehrerehepaars engagiert sich seit geraumer Zeit für Demokratie und Menschenrechte sowie eine offene Gesellschaft. Darüber hinaus unterstützt Katja Riemann den Kampf gegen Kinderarmut, Kinderhandel und die Beschneidung junger Mädchen in Afrika – auch für Unicef ist sie aktiv.

„Ich freue mich sehr, dass es in diesem Jahr wieder mit einem prominenten Paten geklappt hat“, kommentierte der Langenhagener Initiator der Unicef-Läufe, Rainer Lohse, die Zusage. Für den Start am nächsten Freitag sucht er aber nun noch einen sogenannten Klassensponsor für die Sprachlernklasse an der IGS. Wer das übernehmen möchte, kann sich mit Lohse unter Telefon (0511) 771799 in Verbindung setzen.

Seit 1992 gibt es die Spendenläufe. Die Hilfsaktion nahm dank des Lehrerehepaars Petra und Rainer Lohse seinerzeit ihren bundesweiten Ursprung. Nun werden wieder Kinder aus Langenhagen und der Wedemark von 10 bis 14 Uhr ihre Runden im Stadtpark drehen. Mit jeder Runde wird Geld eingenommen. Mit dabei sind die Grundschulen Godshorn, Krähenwinkel und die Friedrich-Ebert-Schule, die Kita Stadtmitte, die Gymnasien Langenhagen und Mellendorf sowie die IGS Süd und Langenhagen als Veranstalter. Für dieses Engagement erhielt die Langenhagener IGS im vergangenen Jahr vom Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen das Qualitätssiegel „Schule aktiv für Unicef“.

Mit dem „erlaufenen Geld“ soll nun ein Projekt im asiatischen Bhutan unterstützt werden. Dort gebe es sogenannte Kindermönche und -nonnen, berichtet Lohse. Seinen Angaben zufolge sei die Situation der mehr als 7000 Kinder in den dortigen Klosterschulen katastrophal. Denn statt Bildung hätten sich die dort Verantwortlichen mehr der Spiritualität verschrieben. Das verschaffe den Kindern alles andere als eine Perspektive für ihr weiteres Leben, meint er. Und dagegen wolle Unicef etwas unternehmen.

Von Sven Warnecke

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