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Langenhagen Markthalle bekommt zusätzlichen Aufgang
Umland Langenhagen Markthalle bekommt zusätzlichen Aufgang
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00:19 30.09.2018
An einem Schwerlastkran hängend schwebt ein großes Wandstück für die Verschalung der Betontreppe an seinen Platz. Quelle: Thomas Böger
Langenhagen

Mit Brettern vernagelt ist zurzeit der Eingang zur Markthalle gegenüber vom CCL. „Eingang gesperrt“ verkündet ein Schild. Grund sind erneute Bauarbeiten an dem Gebäude. Nach Angaben von Architekt Wilfried Feise wird dort ein Treppenaufgang in das Obergeschoss angesetzt. Am Donnerstag wurden mithilfe eines Schwerlastkrans große Wände aus Holz und Metall vor den Eingang gestellt. Die werden dort jedoch nicht stehen bleiben, sondern dienen nur der Verschalung. „Das wird eine sehr schöne Betontreppe“, versichert Feise. Das sei zwar „schwer zu bauen“, werde aber millimetergenau eingepasst. Die Arbeiten würden etwa vier Wochen in Anspruch nehmen, kündigt der Architekt an.

Zur Vorbereitung der Betontreppe an der Markthalle werden große Verschalungsteile mit einem Kran an ihren Platz gestellt.

Noch keinen Zeitplan hat er indes für das Abwaschen der auf die Nordfassade aufgebrachten weißen Farbe. Sie muss als Klinkerwand erhalten bleiben. Das war im Kaufvertrag für das Grundstück mit der Stadt Langenhagen so vereinbart worden. Die hatte die Malerarbeiten deshalb kurzfristig gestoppt und mit den Eigentümern abgesprochen, dass die Farbe wieder entfernt werden muss. Die Abstimmung sei komplex und „Randbedingungen und Beteiligte sind schwierig“, erklärt Feise nun weiter. Deshalb könne er noch nicht sagen, wann die Farbe wieder herunterkommt, „aber sie ist ja auch nicht giftig“, betont der Architekt.

Nach Auskunft der Stadtverwaltung ist für die Abwicklung kein fester Zeitrahmen vereinbart worden. Es sei jedoch verabredet worden, die Farbe „so schnell wie möglich“ zu entfernen, erklärt Rathaussprecherin Juliane Stahl gegenüber dieser Zeitung. Die Stadt gehe davon aus, dass es nicht nötig sei, Fristen zu setzen, zumal es nicht im Interesse der Eigentümer sei, den gegenwärtigen Zustand noch für längere Zeit zu erhalten. „Sonst müssen wir noch einmal Gespräche führen“, kündigt Stahl an. Sie betonte aber auch, dass man mit den Markthallen-Betreibern grundsätzlich „in guten Gesprächen“ sei.

Von Thomas Böger

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