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Nachrichten BBL will im Feuerwehr-Streit vermitteln
Umland Langenhagen Nachrichten BBL will im Feuerwehr-Streit vermitteln
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00:16 12.02.2018
Klar ist derzeit nur: Auf dem Zellerieplatz ist es für Feuerwehr, Schule, Schützen und Kindergarten zu eng. Deshalb wird seit vielen Monaten nach einem neuen Standort für das Gerätehaus gesucht. Quelle: Neander (Archivbild)
Kaltenweide

 „Monatelang hat keiner mit mir gesprochen, und jetzt kommen sie alle und wollen einen Termin.“ So beschreibt Kaltenweides Ortsbrandmeister Uwe Glaser auf Nachfrage seine anhaltende Verwunderung über die Eskalation im Standort-Streit um das neue Feuerwehrgerätehaus. Anlass ist eine Presse-Mitteilung, in der Ortsbürgermeister Reinhard Grabowsky den jüngsten Vorwürfen von Stadtbrandmeister Arne Boy entgegentritt, Grabowsky habe die Feuerwehr monatelang im Umklaren gelassen. Im Gegenteil: Der Ortsrat spreche sich für einen zügigen Bau aus.

Unstrittig ist sowohl im Ortsrat als auch bei der Feuerwehr, dass zur Wahl des neuen Standorts, über den der Rat im März entscheiden soll, noch viele Fragen offen sind. Denn sowohl der ursprünglich allseits favorisierte ehemalige NP-Markt als auch die von der Stadt später vorgeschlagene Fläche südlich der Biogas-Anlage seien problembehaftet: Der NP-Markt ist allein zu klein, ein Grundstückszukauf ist ungewiss; für die Biogas-Fläche muss erst noch langwierig Baurecht geschaffen werden. Eskaliert war der Streit aufgrund mehrfacher Terminverschiebungen seitens des Ortsrates für ein klärendes Gespräch mit der Feuerwehr. 

In der von Grabowskys Stellvertreter, dem BBL-Ratsherrn Domenic Veltrup, verfassten Presseerklärung (im Namen der CDU, BBL und der WAL im Ortsrat) ist von der zwischenzeitlich in die Diskussion eingebrachten sogenannten Dreiecksfläche am nördlichen Ende der Walsroder Straße keine Rede mehr. Mehr noch: „Egal, welcher Standort es wird, eine Zusammenlegung der Ortswehren Kaltenweide und Krähenwinkel ist kein Thema“, lässt sich Veltrup selbst zitieren. Ein für die beiden Ortschaften durchaus starkes Signal: Beide Ortskommandos lehnen eine Zusammenlegung vehement ab – die auf der Dreiecksfläche jedoch sowohl strategisch als auch in der Größe naheliegen würde. 

Von Rebekka Neander

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