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Umland Langenhagen Nachrichten Neuer Jugendtreff schon im kommenden Jahr?
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00:24 11.06.2018
Justin Dahlke (links) hat in Engelbostel Unterschriften für die Wiedereröffnung eines Jugendtreffs gesammelt. Im Rat übergab er die Listen an Bürgermeister Mirko Heuer. Quelle: Rebekka Neander
Engelbostel/Schulenburg

Die Ankündigung im Rat klang eindeutig: Engelbostel und Schulenburg werden einen neuen Jugendtreff bekommen. Anstelle der unlängst zugunsten der Grundschule Engelbostel geschlossenen Räume, sagte Bürgermeister Mirko Heuer, werde es einen neuen Treffpunkt gleich neben der bisherigen Feuerwehr am Schulenburger Amtsweg geben. Heuer begegnete mit dieser Information der Übergabe von rund 240 Unterschriften aus den Dörfern, die der Jugendliche Justin Dahlke in Eigeninitiative gesammelt hatte.

Bereits im kommenden Jahr, sagte Heuer einen Tag später auf Nachfrage dieser Zeitung, solle der neue Treffpunkt fertig sein. Ein Raumprogramm sei von der entsprechenden Abteilung bereits erarbeitet, aber bislang nicht veröffentlicht worden. Unklar sei, welchen baulichen Standard das Objekt erhalten werde. Auch gibt es für die Fläche noch keinen gültigen Bebauungsplan, der letztlich von der Politik noch abgesegnet werden muss. Entsprechend unklar sind die Kostenangaben, die derzeit im Rathaus dazu zu hören sind. Auch fehlt bislang ein im Haushalt dafür ausgewiesener Etat. Erstmals für den Haushalt 2019 ist ein Posten „projektunabhängige Planungskosten“ mit voraussichtlich 200.000 Euro vorgesehen, aus dem zumindest die Vorbereitung bezahlt werden könnte.

Wohnräume in der Grundschule fielen bislang durch

Heuer gibt sich zuversichtlich. „Es gibt einen grundsätzlichen politischen Beschluss, dass wir Jugendtreffs vorhalten sollen“, hielt er im Gespräch mit dieser Zeitung fest. Und wenn, wie in Engelbostel, ein Treff durch die Ausweitung der Grundschulnutzung wegfalle, müsse die Stadt Abhilfe leisten. Die leerstehenden Wohnräume über der Grundschule waren dem Jugendtreff zunächst als kurzfristige Alternative angeboten worden. Frank Labatz, im Rathaus verantwortlich für die außerschulische Betreuung Jugendlicher, hatte dies jedoch abgelehnt. Das Haus mit zwei Etagen habe sich aufgrund der Aufteilung der vorhandenen Räume nicht für eine offene Kinder- und Jugendarbeit angeboten. Ein Umbau dränge sich aufgrund statischer Sachverhalte nicht auf.

Doch das jetzt als Alternative in Rede stehende Grundstück am Amtsweg liegt neben dem Gebäude, in dem die Feuerwehr Schulenburg und der Kindergarten untergebracht sind. Für die Gesamtfläche benötigt die Stadt eine Neuplanung, betroffen wären davon gleich zwei Bebauungspläne. Denn zum einen zieht die Feuerwehr in absehbarer Zeit um in das derzeit im Bau befindliche Gerätehaus am Stadtweg. Zum anderen ist unklar, welche zusätzlichen Flächen der Kindergarten braucht. Um Kräfte im Rathaus zu sparen, so Heuer, sollen alles Aspekte gemeinschaftlich überplant werden. Das letzte Abstimmungsgespräch ist erst für kommende Woche geplant.

Von Rebekka Neander

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