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Nachrichten DHL investiert 33 Millionen Euro
Umland Langenhagen Nachrichten DHL investiert 33 Millionen Euro
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00:15 28.06.2015
Von Sven Warnecke
Der DHL-Vorstandsvorsitzende Wolfgang P. Albeck (links) sowie der Investor Johann-Georg Adler III (rechts) legen unter Aufsicht von Langenhagens stellvertretenden Bürgermeister Willi Minne und Flughafenchef Raoul Hille den Grundstein für den Umschlagplatz. Überraschung geglückt: die druckfrische Baugenehmigung. Quelle: Sven Warnecke
Langenhagen

DHL Express fasst die zwei bislang getrennt liegenden Standorte in Hannover nun in Langenhagen zusammen. An der Münchner Straße entsteht auf einem 30 000 Quadratmeter großen Grundstück im Airport Business Park Ost eine neue, hochmoderne Servicestation. Das Areal hatte der Flughafen in Erbpacht an den Viernheimer Investor Adler Immobilien vermarktet. Damit entstünden nicht nur effizientere Prozesse, meint der DHL-Vorstandsvorsitzende Wolfgang P. Albeck gestern bei der Grundsteinlegung. Es fiele auch ein großer Teil des Transitverkehrs weg, was auch der Umwelt zu gute käme, meint er.

An den alten Standorten sei man schlichtweg an die Kapazitätsgrenzen gestoßen, eine Erweiterung sei Albecks Angaben zufolge dort nicht möglich gewesen. Im Zuge eines bundesweiten Infrastrukturprogramms habe sich DHL entschlossen, in Langenhagen 32,5 Millionen Euro zu investieren. „Durch die Verdopplung der bisher verfügbaren Produktionsfläche trägt DHL Express darüber hinaus dem erwarteten Volumenwachstum für die Region in den nächsten Jahren Rechnung“, betont Ahlbeck.

Im April 2016 soll der gut 7500 Quadratmeter große Gebäudekomplex fertig sein, die 200 DHL-Beschäftigen dann dort die Arbeit aufnehmen. Die Station ist für den Umschlag von 6000 Paketen pro Stunde ausgelegt. An vier sogenannten Fingern können parallel 56 Zustellfahrzeuge gleichzeitig be- oder entladen werden. Das Volumen beträgt 15 000 Express-Sendungen täglich.

Für Albeck und Investor Johann-Georg Adler III hatte Langenhagens stellvertretender Bürgermeister Willi Minne gestern aber das schönste Geschenk parat: die druckfrische Baugenehmigung. Denn die habe die Stadt sicherheitshalber nicht verschicken wollen, merkte Minne mit Blick auf den fortwährenden Poststreik ironisch an

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