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00:36 14.06.2018
Die Schützen marschieren bei ihrem Fest. Quelle: Stephan Hartung
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Altenhorst

Das eine Schützenfest ist wie das andere? Von wegen! In vielerlei Hinsicht besaß das Fest des Schützenvereins Altenhorst eine besondere Note. Schließlich war auch ein wenig Wehmut dabei, denn letztmalig fand das Königsschießen im Schützenhaus Altenhorst statt. „Wir waren dort nur Mieter und müssen das Haus aufgeben wegen der Substanz“, erklärt Günter Reiche, Vorsitzender des Schützenvereins.

Dirk Heyne ist damit der Schützenkönig, der in alter Umgebung das finale Schießen gewann. Kurios: Damit schließt sich ein Kreis. Denn seit 1990 fand im Schützenhaus Altenhorst das Schießen statt, damals gewann Gudrun Heyne. Es bleibt also in der Familie, die ohnehin sehr treffsicher ist. Am Haus der Heynes in Altenhorst hängen seit Sonnabend zehn Scheiben. „Und natürlich ist es schön, dass die 2018er Scheibe im Dorf bleibt“, sagt Heyne und kündigt an, „dass wir demnächst am Schießstand Kaltenweide aktiv sind“. Neben Dirk Heyne sind Melitta Reßmeyer (Damenscheibe) und Sophie Burgmüller (Jugendkönigin) die weiteren Würdenträger.

Der Schützenverein Altenhorst hat ein angenehmes Wochenende erlebt – mit einem Fest auf dem Hof Dusche in Altenhorst.

Und das Ende des Schießstands in Altenhorst hatte noch eine andere Auswirkung: Abgesehen vom Ausmarsch zum König und dem Umzug am Sonntag gemeinsamen mit den Schützenvereinen aus Krähenwinkel und Kaltenweide war der Hof Dusche in Hainhaus am Wochenende der zentrale Austragungsort des Schützenfestes – zum ersten Mal wieder seit 15 Jahren. Bis 2015 feierten die Altenhäuser in Krähenwinkel gemeinsam mit dem dortigen Schützenverein, 2016 und 2017 in Eigenregie vor dem eigenen Schützenhaus. Aber selbst dies geht jetzt nicht mehr.

Krähenwinkel, Altenhorst, Hainhaus – drei Orte in vier Jahren, fehlt also die Basis? „Es geht immer um die Räumlichkeiten und die Kosten. Heutzutage findet man kaum noch einen Festwirt. Bei Dusche können wir aber die Halle nutzen und dort auch unser Festessen selbst ausrichten“, sagt Reiche.

Von Stephan Hartung

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