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Umland Langenhagen Nachrichten Firma GMF betreibt das neue Bad
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19:15 24.01.2014
Von Rebekka Neander
Ein neuer Badbetreiber ist gefunden. Quelle: Sven Sokoll (Symbolbild)
Langenhagen

Das Unternehmen GMF mag in München sitzen, für Langenhagen ist es ein alter Bekannter: Bereits bei den Planungen für das La2O legte es ein Gutachten zu den möglichen Besucherzahlen vor. Derzeit betreibt das Dienstleistungsunternehmen 16 Schwimmbäder unterschiedlicher Ausrichtung. Dazu zählt das Badeland Wolfsburg ebenso wie die Soltau Therme. GMF hatte sich an der vor einem Jahr veröffentlichen Ausschreibung beteiligt. Ein Rechtsstreit mit einem unterlegenen Unternehmen verzögerte den Arbeitsstart um Monate. Zu den ersten Aufgaben des Unternehmens mit etwa 500 Mitarbeitern gehört nun die Überprüfung der eigenen Zahlen von 2008, wie Langenhagens Stadtbaurat Carsten Hettwer in der Sitzung des neuen Betriebsausschusses für den Eigenbetrieb Bad am Donnerstag bemerkte. Anlass für Hettwers Bemerkung war ein Vortrag von Hans-Helmut Schaper von der Planungsgruppe VA in Hannover. Er erläuterte detailreich alle Möglichkeiten der Wasser-, Strom- und Wärmeversorgung des Bades. Dabei legte er 350 Öffnungstage mit einer durchschnittlichen Öffnung von 15 Stunden mit insgesamt 225.400 Besuchern zugrunde. Zahlen, die GMF vor fünf Jahren geliefert hatte. Inzwischen, so mahnte der Vertreter der BBL an, habe sich die Bäderlandschaft im Einzugsgebiet Langenhagens jedoch verändert. Wie viel harte Arbeit vor dem Betriebsausschuss liegt, bis mit dem Bau des Bades begonnen werden kann, ließ nicht nur Schapers Vortrag erahnen. Die Politiker müssen in Kooperation mit den Architekten und den Mitarbeitern von GMF nicht nur entscheiden, ob die Becken mit 2167 Kubikmetern Wasser pro Jahr nur mit Trinkwasser befüllt werden sollen. Oder ob dafür auch Brunnenwasser zum Einsatz kommen könnte. Allein für die Strom- und Wärmeversorgung stellte Schaper acht Varianten vor. Sein Favorit: eine Kombination aus Erdgasversorgung und eigenem Blockheizkraftwerk. Um all dies sowie die Ergebnisse der bis dahin zwei internen Workshops zur Innengestaltung wird es in der nächsten öffentlichen Sitzung am 11. März gehen.

Wolfsburg

Stadt will Badeland erweitern

Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wolfsburg und der GMF ist Ende 2013 von einem Rekord gekrönt worden. 798.000 Besucher nutzten das Badeland, das ursprünglich für 560.000 zahlende Gäste pro Jahr ausgelegt worden war. Deshalb will die Stadt das Bad für mehrere Millionen Euro erweitern. Der Vertrag mit GMF läuft Ende 2014 nach fünf Jahren turnusgemäß aus. Danach wird die Stadt die Betriebsführung neu ausschreiben. Dem Vernehmen nach gibt es in Wolfsburg niemanden, der eine Trennung von der GMF für ratsam hielte.

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