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Nachrichten Terminal A wird runderneuert
Umland Langenhagen Nachrichten Terminal A wird runderneuert
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15:56 20.12.2013
Für mehrere Millionen Euro lässt der Flughafen derzeit das Terminal A in der Abflugebene umbauen. Am Freitag haben Arbeiter das Entkernen des etwa 5000 Quadratmeter großen Gebäudes beendet. Es bleibt bis zu den Sommerferien geschlossen. Quelle: Antje Bismark
Langenhagen

Mit dem Ende der niedersächsischen Herbstferien begannen Arbeiter im Oktober damit, das Terminal in der Abflugebene zu entkernen: Sie entfernten Trennwände, bauten die Abfertigungsschalter ab, stemmten mit schwerem Gerät auf etwa 5000 Quadratmetern den Fußboden samt Estrich und Fliesen heraus.

Mehrere Millionen Euro wird es kosten, das Terminal A auf dem Flughafen umzubauen. Am Wochenende haben Arbeiter das Entkernen des Gebäudes aus den siebziger Jahrren beendet. Zu den Sommerferien soll das Terminal wieder eröffnet werden.

Arbeiter bauten knapp 1000 Tonnen Beton, Stahl, Glas aus und entsorgten sie, streng getrennt nach Sorten. am Freitag - pünktlich zu den Weihnachtsferien - endete die erste Etappe des Umbaus, der im Januar fortgesetzt wird. „Bis zu den Sommerferien wollen wir das Terminal wieder öffnen“, gibt Joachim Müller-Bloch, Abteilungsleiter Ausbauplanung am Flughafen, den Zeitplan vor. Bis dahin müssen die Fluggesellschaften und die Fluggäste auf die anderen Terminals ausweichen, auch bei der Ankunft. „Das funktioniert gut“, bilanziert Müller-Bloch nach den ersten Wochen. Seinen Angaben zufolge musste der Flughafen das vor genau 40 Jahren eröffnete Terminal erneuern, aus optischen, aber auch aus organisatorischen Gründen.

So gibt es künftig nur noch eine zentrale Luftsicherheitskontrolle statt der bislang sechs dezentralen Schleusen, die sich deutlich übersichtlicher ausschildern lässt. Mit dem Umbau reagiert der Flughafen auf die stetig wachsende Technologie für die Kontrolle, beispielsweise neue Scanner. Die neuen Geräte benötigen mehr Raum, sie erfordern auch einen mit Stahlträgern verstärkten Fußboden. „Außerdem bauen wir neue Fördertechnik ein, die die Abfertigung für den Fluggast verbessert“, sagt der Abteilungsleiter und fügt hinzu, dass mit dem Umbau auch neue Wartezonen, unter anderem im Obergeschoss, entstehen. „Das gesamte Erscheinungsbild wird transparenter, weil wir sehr viel Glas verwenden werden.“ Nach Aussage von Müller-Bloch investiert der Flughafen einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag.

Und nicht zuletzt nutzt der Flughafen die neue Struktur, um Gastronomie und Geschäfte zu ordnen. So gibt es in Zukunft nur noch einen Duty-Free-Shop, bisher waren es drei. Für ihre Flugreise können sich Passagiere dafür an unterschiedlichen Ständen mit kleinen Mahlzeiten, vorwiegend zum Mitnehmen, ausstatten. Erhalten bleibt auch die Apotheke, durch deren Fenster die Besucher derzeit auf ein leeres Terminal blicken können.

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