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00:26 19.04.2018
Die Schüler waren begeistert von dem Projekt, welches Klassenlehrerin Anja Wilke organisiert hat. Quelle: Elena Everding
Godshorn

Auf die Schüler der Klasse 4b der Grundschule Godshorn wartete in diesem Jahr eine Überraschung, als sie nach den Osterferien wieder zur Schule kamen: Sieben Briefe mit Osterkarten, jede aus einem anderen europäischen Land, lagen im Postfach von Klassenlehrerin Anja Wilke. Zuvor hatten die Schüler auf Englisch ebenfalls Karten an dieselben sieben Grundschulen gesendet.

„Der schönste Moment war, als wir nach den Ferien die Karten, die wir bekommen haben, anschauen durften“, sagt Moritz. Der Schüler fand es ganz schön spannend, die Briefe zu öffnen, welche in Englisch geschrieben waren. Diese kamen von Grundschulen in Spanien, Italien, Irland, Polen, Frankreich, Rumänien und der Slowakei und enthielten liebevoll gestaltete Osterwünsche, manche sogar Gedichte. „Es ist toll, dass wir eine Sprache haben, die alle verstehen, obwohl wir aus so vielen verschiedenen Ländern kommen“, findet Alma.

Wilke hatte vor einigen Wochen auf E-Twinning, einem Internetportal der EU für Lehrer aus ganz Europa, einen Aufruf gestartet. „Wir wollten uns mit Schulen aus so vielen europäischen Ländern wie möglich gegenseitig Osterpost zusenden“, erzählt Wilke. Die Schulen der Lehrer, die sich darauf meldeten, befinden sich unter anderem in Sevilla, Mailand und Cork in Irland, aber auch in kleinen Städten.

Die Schulen bekamen natürlich auch eine Karte von den Godshorner Schülern: Selbstgebastelte Schafe mit Wolle aus Watte oder Hasen mit einer Möhre zieren die Karten, darin stehen Wünsche wie „Happy Easter“, also Frohe Ostern, oder „Wir wünschen euch viele Schokoladeneier!“, alles auf Englisch. Zuletzt durfte jeder Schüler noch unterschreiben.

Osterwünsche aus acht europäischen Ländern bekamen die Schüler der Klasse 4d der Grundschule Godshorn in diesem Jahr. Klassenlehrerin Anja Wilke hatte das Briefprojekt über eine Plattform organisiert.

„Das Gestalten der Karten fand ich am besten“, sagt Isabella. Beim Schreiben der Wünsche bekamen die Kinder Hilfe von Wilke, die Englisch unterrichtet. Auch Umschläge mit frühlingshaften Motive bastelten sie. 

Die Karten aus den anderen Ländern hängen nun im Klassenraum an der Wand, neben einer Europa-Karte und den dazugehörigen Flaggen. „Wir haben auch darüber geredet, was Europa überhaupt ist“, erzählt Wilke. Für sie ist es ein Herzensprojekt, den Kindern ein positives Bild von Europa aufzuzeigen. „Toll war, wie schnell alle Kinder von dem Projekt begeistert waren“, sagt Wilke.

Das hat geklappt: Die Schüler würden gerne mal nach Spanien, Italien oder auch Irland reisen, erzählen sie. Mit der Weltsprache Englisch klappt das gleich viel besser. „Die Kinder haben jetzt Freunde in ganz Europa“, sagt Wilke erfreut. 

Von Elena Everding

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