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Tierisch was los in Kaltenweide

Langenhagen Tierisch was los in Kaltenweide

Hunde, Pferde, Katzen, Schlangen, Schildkröten und ein kleines Kälbchen: Die Grundschule Kaltenweide hat sich am Donnerstag für Schüler in einem Sachunterricht der anderen Art in einen Mini-Zoo verwandelt. Wo kamen die Tiere her?

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Unter der Beobachtung von Maria Nolte streichelt Maylin (10) das Shetland-Pony Paul.

Quelle: Stephan Hartung

Kaltenweide. 21 Auszubildende, die sich in ihrem zweiten Lehrjahr auf ihrem Weg zu tiermedizinischen Fachangestellten befinden, hatten die Tiere mit nach Kaltenweide gebracht. Die Azubis, ausschließlich junge Frauen, besuchen die Alice-Salomon-Schule in Hannover, eine Berufsschule für ihr Tätigkeitsfeld. „Wir besuchen oft Schulen in der Region, seit 2002 gibt es dieses Projekt“, sagt Antje Jakob, Klassenlehrerin der Alice-Salomon-Schule. In den dritten und vierten Grundschulklassen gestalten die Azubis den Unterricht.

Der Ablauf: In den einzelnen Klassen gibt es zunächst einen Theorieteil. Dann geht es für die Schüler raus in die anderen Klassenräume und auf das Gelände am Zellerieplatz – überall befinden sich Tiere. Sie gilt es zu begutachten, außerdem möglichst viele Fragen richtig zu beantworten. „Ich war überrascht. Mit welchem Eifer die Kinder bei der Sache waren. Sie haben die Auszubildenden befragt – und sich eigenständig Notizen gemacht, ganz ohne Aufforderung der Lehrer“, sagt Agnieszka Thieße, Referendarin an der Grundschule Kaltenweide und Projektorganisatorin.

Auf dem Parkplatz am Schulgebäude ist Maylin die Freude anzumerken. Sie streichelt das Shetland-Pony Paul. „Ganz schön weich!“, bemerkt sie. Weiter oben in Richtung Kopf, an der Mähne, fühlt es sich aber anders an. „Wenn du weiter vorne streichelst, wird es stachelig.“ Ohnehin ist Maylin ganz stolz. Im Raum ihrer Klasse hat es sich Collie Bumer gemütlich gemacht. In einem großen Kreis liegen und hocken die Kinder herum, der Hund bekommt das komplette Wohlfühlprogramm verabreicht. Die ersten und zweiten Klassen der Grundschule nahmen nicht am Projekt teil – dafür aber in zwei Jahren. Dann sind die Azubis wieder zu Besuch mit den Tieren.

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Von Stephan Hartung

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