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12:20 31.08.2018
Wie vermittelt man künftig Wissen? Darum geht es am 11. September im Theatersaal Langenhagen bei der Veranstaltung „ÜberMorgen“. Quelle: Jens Wolf/dpa
Langenhagen

Wie muss erfolgreiche Bildungspolitik im 21. Jahrhundert gestaltet werden? Wie verändert immer neuere Technik das Lernen in der Ausbildung und im Studium? Welche neuen Berufsbilder gewinnen mit der Digitalisierung an Relevanz? Wo und wie finden Arbeitgeber künftig gut ausgebildete Menschen? Diese Fragen stellen sich in Langenhagen nicht nur Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Es sind Fragen, die für grundlegende Funktionen einer Gesellschaft immens wichtig sind. Fragen, deren Antworten für die Lebensqualität vor Ort entscheidend sind. Die HAZ und die Sparkasse Hannover wollen diesen Fragen in den kommenden Monaten nachgehen. Dafür werden die Veranstaltungsreihe und die Ideen- und Diskussionsplattform „ÜberMorgen“ fortgesetzt – am Dienstag, 11. September, wird in Langenhagen in der Robert-Koch-Schule diskutiert. Die aktuelle Debatte wird von redaktionellen Beiträgen auf einer Multimedia-Seite im Internet (uebermorgen.haz.de) und in der HAZ ergänzt werden.

Im vergangenen Jahr ging es bei dem Projekt „ÜberMorgen“ unter anderem um Urbanisierung, Mobilität und die Entwicklung des ländlichen Raumes. In diesem Jahr geht es um diverse Bildungsaspekte wie die Digitalisierung an Schulen und in Ausbildungsbetrieben, um Chancengerechtigkeit und Zugang zu Bildung und um die sogenannte Generation Z, die in Zeiten des Fachkräftemangels immer mehr Anforderungen an Unternehmen stellt. An der Diskussion beteiligt sich Uwe Haster, Vorsitzender des Wirtschaftsklubs Langenhagen, Jan Künzel, Fachbereichsleiter Metalltechnik an der BBS Neustadt, und Wassim Saeidi, Geschäftsführer und Gründer des innovativen Automobilzulieferers WS System in Stuhr. In Saeidis Unternehmen arbeiten Mitarbeiter mit Leichtrobotern zusammen und nutzen Datenbrillen. Zur Debatte kommt auch die Langenhagener Jugendamtsleiterin Heidi von der Ah, Rüdiger Reissmeier, der von seiner Arbeit als Ausbildungslotse an Förderschulen berichtet, und Birgit Roos vom Team Umweltinformationen und Umweltmanagement bei der Region Hannover.

Die Diskussion im Theatersaal der Robert-Koch-Realschule Langenhagen an der Rathenaustraße 14 beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Bitte senden Sie zur Anmeldung Vor- und Zunamen und E-Mailadresse bis zum 4. September mit dem Stichwort „Übermorgen Langenhagen“ an hannover@haz.de. Bitte beachten Sie, dass die Plätze limitiert sind.

Das ist das Projekt „ÜberMorgen“

Das Projekt „ÜberMorgen“ ist eine Ideen- und Diskussionsplattform von HAZ und SparkasseHannover. In der gedruckten HAZ, auf einer Multimedia-Internetseite unter uebermorgen.haz.de und bei Veranstaltungen wie von Burgdorf bis Wennigsen werden Informationen zu den wichtigsten Zukunftsfragen gesammelt. In diesem Jahr steht das Thema Bildung im Fokus. Themenpartner ist erneut Hannoverimpuls. „Als Sparkasse sind wir seit fast 200 Jahren in der Region Hannover aktiv. Und genauso lange bewegen uns die Zukunftsfragen für das Umfeld, in dem wir arbeiten“, sagt Heinrich Jagau, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover. „Was kommt auf die Menschen, die Unternehmen und die Kommunen zu? Auf was müssen wir uns heute einstellen, damit wir hier auch übermorgen gut leben? Mit der Initiative ÜberMorgen wollen wir helfen, gute Antworten in einer sehr komplex gewordenen Welt zu finden. Nicht irgendwo im Silicon Valley, sondern in unserer Region“, sagt Jagau. Mehr auf uebermorgen.haz.de

Von Jan Sedelies

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