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Umland Langenhagen Nachrichten Stadt richtet zusätzliche Hortplätze ein
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23:53 21.02.2018
Von Thomas Böger
Die Container hinter der Feuerwehr in Kaltenweide sollen weiter zur Betreuung von Hortkindern genutzt werden. Quelle: Warnecke (Archiv)
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Langenhagen

In der Kernstadt hatte die Stadtverwaltung für das kommende Schuljahr einen Fehlbedarf von 17 Plätzen ermittelt. Dem soll mit einem weiteren Container auf dem Gelände der Friedrich-Ebert-Schule begegnet werden. Außerdem sieht das Konzept eine Aufstockung der Hortgruppe an der Kolberger Straße um fünf Plätze vor. Damit würde das Angebot in der Kernstadt um 25 auf insgesamt 188 steigen.  

In Kaltenweide fehlen nach den bisherigen Anmeldezahlen 30 Plätze. Zunächst hatte die Verwaltung vorgeschlagen, nach der Fertigstellung des Kinderhauses einen der - relativ alten - Container hinter der Kindertagesstätte vorerst stehen zu lassen und so 20 Plätze zusätzlich zu schaffen. Doch nun gebe es eine neue Möglichkeit, berichtete Heidi von der Ah, Leiterin der Abteilung Jugend, Familie, Soziales im Jugendhilfeausschuss: Der Pachtvertrag für die Fläche hinter der Feuerwehr könne bis 2020 verlängert werden. In den dort stehenden - relativ neuen - Containern könnten theoretisch sogar 40 Hortkinder betreut werden, erläutert Kai Bublitz, im Rathaus für die Kitas zuständig. Man wolle das aber auf 30 beschränken. Dafür sollen aber nun beide alten Container verschwinden.

Insgesamt ergibt sich in Kaltenweide ab August 2018 folgende Situation: In das neue Kinderhaus ziehen im Sommer 80 Kinder in vier Gruppen ein. Hinter der Feuerwehr finden 30 Jungen und Mädchen Platz, und in den Horteinrichtungen in der Schule und in der Kita jeweils weitere 20. Zusammen mit den Angeboten des Roten Kreuzes und des Vereins Febel stehen dann in Kaltenweide 182 Hortplätze zur Verfügung. Weitere 80 gibt es in Krähenwinkel, wo das alte Kita-Gebäude und ein bereits vorhandener Container genutzt werden sollen.

Für die neuen Einrichtungen werden nach den Berechnungen der Stadtverwaltung Investitionen für rund 65.000 Euro erforderlich, wobei mit Zuschüssen von der Region Hannover gerechnet wird. Das sei ebenso wie die zusätzlichen Personalkosten innerhalb des vom Rat mit dem Haushaltsbeschluss gesetzten Rahmens zu finanzieren, erklärte Bublitz.

Der Jugendhilfeausschuss hat die Pläne der Stadtverwaltung bereits einmütig abgesegnet. Die Zustimmung des Rates in der kommenden Woche gilt als sicher.

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