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00:16 18.09.2017
SPD-Ratsfrau Gudrun Mennecke (links) und der SPD-Landtagsabgeordneter Marco Brunotte (zweiter von rechts) durchstöbern den Secondhand-Laden des Mehrgenerationenhauses. MGH-Vorstand Gabriele Jahnke (zweite von links) und MGH-Leiterin Christine Paetzke-Bartel geben Tipps. Quelle: Priesemann
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Langenhagen

Als jetzt der Landtagsabgeordnete und Langenhagener Ratspolitiker Marco Brunotte (SPD) im Haus an der Konrad-Adenauer-Straße zu Gast war, ermutigte er Paetzke-Bartel, die Förderung selbstbewusster zu kommunizieren: "Hier wird gute Arbeit geleistet und da sollte man ruhig erklären, wie das finanziert wird."

Der Politiker verweist auf das umfangreiche Angebot des MGH. Inzwischen passiert jeden Tag etwas: Von der Hausaufgabenhilfe, über den Spanisch-Kurs, die Strickgruppe bis hin zum orientalischer Tanz reichen die Seminare. "Das ist nicht mehr nur generationsübergreifend. Bei uns kommen auch die Kulturen zusammen", sagt Paetzke-Bartel.

Das Haus ist nunmehr auch zu einem beliebten Treffpunkt geworden. "Es kommen immer mehr Leute einfach mal für ein paar Minuten auf einen Kaffee vorbei", berichtet Gabriele Jahnke aus dem MGH-Vorstand. Paetzke-Bartel beobachtet, dass viele Mütter oder Väter, die nebenan in der Volkshochschule einen Kurs besuchen, ihre Kinder im MGH für zwei Stunden abgeben. "Das ist woanders nicht möglich", sagt Jahnke.

Allerdings treibt die Verantwortlichen auch immer die Frage um, wie eigentlich die Zukunft des MGH aussieht? Immer wieder müssen neue Fördergelder beantragt werden. Das MGH-Netzwerk auf Bundesebene hat sich deshalb mit einem Postionenpapier an die Parteien gewandt und wirbt für eine Verstetigung der Fördergelder über das Jahr 2020 hinaus, denn dann endet die aktuelle Unterstützung für die bundesweit rund 550 Häuser. "Wir sind abhängig von der Bundesförderung", sagt Paetzke-Bartel. Brunotte deutet an, dass eine Verlängerung der Förderung nicht unbedingt eine bereits beschlossene Sache sei: "Der Bund finanziert hier eine Aufgabe, die in den Kommunen stattfindet." Das sei eher eine Seltenheit. Im Jahr 2007 war das MGH in Langenhagen bereits einmal leer ausgegangen.

"Wir haben drei Förderprogramme erhalten, die waren aber immer befristet", sagt die Leiterin. Natürlich es es Wunsch, dass das MGH ein dauerhaftes Projekt werde. "Und ich Planungssicherheit habe", betont sie und meint damit Sicherheit für ihre Mitarbeiter und die rund 200 bis 300 Besucher in der Woche. Dies teilte sie auch ihren weiteren Besuchern mit, den Abgeordneten Hendrik Hoppenstedt (Bund) und Rainer Fredermann (Land). Die CDU-Politiker informierten sich ebenfalls über das MGH - und die dortigen Wünsche.

"Die CDU wird sich auch in der kommenden Wahlperiode dafür einsetzen, dass die Mehrgenerationenhäuser gesichert werden", sagte Hoppenstedt. Er wies jedoch auf die verfassungsrechtliche Problematik hin, dass der Bund für die dauerhafte Finanzierung keine Kompetenz habe. Die entsprechenden Förderprogramme hätten deshalb jeweils andere Schwerpunkte. Der Wunsch der Mehrgenerationenhäuser nach Sicherheit könne er verstehen. "Daher müssen wir einen Weg finden, die Förderung zu verstetigen. Ich bin mir sicher, dass die wertvolle Arbeit der Mehrgenerationenhäuser auch über das Jahr 2020 hinaus gesichert werden wird", zeigte sich Hoppenstedt zuversichtlich. Thema waren aber nicht nur die Bundesmittel. Denn darüber hinhaus bekommt das MGH in Langenhagen auch vom Land, der Region und der Kommune Geld. "Das ist eine Mischfinanzierung", erklärt Paetzke-Bartel. Der Unterstützung aus Langenhagen kann sie sich indes sichern sein. "In der Stadt sind wir der einhelligen Meinung, dass das MGH eine Dauereinrichtung sein sollte", sagt SPD-Ratsfrau Gudrun Mennecke.

MGH-Praktikantin Henrieke Stahlhut (von links), Hendrik Hoppenstedt, Jan Lehmann vom CDU-Stadtverband, Monika Henze aus dem Vorstand des MGH, die Einrichtungsleiterin Christine Paetzke-Bartel und Rainer Fredermann. Quelle: Privat

Von Sascha Priesemann und Stephan Hartung

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