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Feuerwehr und Ortsrat rücken zusammen

Langenhagen Feuerwehr und Ortsrat rücken zusammen

Nach Monaten des öffentlichen Streits herrscht wieder Frieden zwischen der Feuerwehr und dem Ortsrat Kaltenweide: Wo das neue Gerätehaus letztlich gebaut werden kann, ist allerdings offen.

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Auf dem engen Zellerieplatz sind jetzt Feuerwehr und Ortsrat auch wieder inhaltlich zusammengerückt. Die Streitereien, so Ortsbrandmeister Uwe Glaser, seien vergessen.

Quelle: Neander (Archivbild)

Kaltenweide/Godshorn.  Nach Monaten des auch öffentlich ausgetragenen Streits um den Neubau des Gerätehauses haben Freiwillige Feuerwehr und Ortsrat in Kaltenweide nun Frieden geschlossen. Der ausdrücklich vom  gesamten Ortsrat entwickelte Vorschlag zur Standortsuche wurde, wie Ortsbürgermeister Reinhard Grabowsky und Ortsbrandmeister Uwe Glaser am Montag mehrfach betonten, im klaren Einvernehmen mit dem Orts- und dem Stadtkommando der Feuerwehr verabschiedet. „Wir wollen vergessen, was passiert ist“, sagte Glaser als „offizieller Vertreter der Feuerwehr“ nach Ende der Sitzung. 

Danach soll die Stadt vornehmlich versuchen, das neue Gerätehaus auf dem Gelände des alten NP-Marktes zu bauen. Nur wenn der dafür notwendige Zukauf des benachbarten Wiesen-Grundstücks sowie dessen Entwidmung vom Status des Überschwemmungsgebietes nicht gelängen, werde die Feuerwehr an die Wiese zwischen Weiherfeld und Biogasanlage ziehen. 

Dem Vernehmen nach treibt die Stadt nun die Prüfung beider Grundstücke parallel voran. Eine tatsächliche Entscheidung wird es demnach erst in der zweiten Jahreshälfte 2019 geben. Der  Verkehrs- und Feuerschutzausschuss wird am Donnerstag, 1. März, in seiner Sitzung ebenfalls über diese Drucksache beraten, bevor sie am Montag, 12. März, dem Rat vorliegt. In beiden Sitzungen wird es zudem um die Finanzierung des Geräteshauses Godshorn gehen. Nach einem Vorschlag der CDU soll dafür ein  Kostendeckel von 4,1 Millionen Euro beschlossen werden, der eigentlich mehrheitlich vorgesehene Sparansatz um 15 Prozent käme dort dann nicht zum Zuge. 

Von Rebekka Neander

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