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Nachrichten Region baut Buslinie 253 aus
Umland Langenhagen Nachrichten Region baut Buslinie 253 aus
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18:40 28.01.2014
Buslinie Münchner Straße Gewerbegebiet Godshorn. Quelle: Sven Warnecke
Langenhagen

Das neue Angebot soll nach Mitteilung der Region Hannover schon am 10. Februar starten. Grünes Licht dafür hat bereits der Verkehrsausschuss der Region gegeben, die Regionsversammlung stimmt am 4. Februar darüber ab. Damit wird der Wunsch etlicher Firmen erfüllt, die an der Münchner und der Bayernstraße ansässig sind und die Lücken im Busnetz beklagt hatten. „Wir arbeiten im 24-Stunden-Betrieb und benötigen vor allem nachts zusätzliche Touren“, sagt Kathrin Warnecke von Dachser. Deswegen habe das Unternehmen den Kontakt zu anderen Firmen gesucht und die Initiative gebündelt bei der Region vorgetragen. Offenbar mit Erfolg: Künftig fahren zwei Busse werktags zusätzlich so, dass sie um 0.07 und um 1.07 Uhr am S-Bahnhof Mitte ankommen. Die ersten Fahrten vom Zentrum ins Gewerbegebiet stehen dann um 3.46 und um 4.46 Uhr an. Am Sonnabend gibt es eine zusätzliche Fahrt um 4.46 Uhr ab dem Zentrum. Eine andere Tour wird so eingerichtet, dass sie um 8.52 Uhr den S-Bahnhof Mitte erreicht. Die Kosten für die zusätzlichen Fahrten gibt die Region mit 55.000 Euro pro Jahr an. Sie ziehen - im Gegensatz zu anderen Strecken - keinen Wegfall von Abfahrten nach sich. Dies begründet die Region mit der großen Nachfrage, die auch ortsansässige Firmen bestätigen. Für die MTU Maintenance, die sich mit anderen Unternehmen für die Ausweitung des Busangebotes eingesetzt hatte, sagte Kerstin Laske: „Unsere Kollegen nutzen die Strecke sehr intensiv.“ Schenker-Niederlassungsleiter Christian Schulz betonte, dass sich der Betriebsrat hervorragend für die zusätzlichen Touren engagiert habe: „Damit können wir auf die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeiten reagieren.“ Schon jetzt biete Schenker den 330 Mitarbeitern ein Job-Ticket an, das bislang 27 Beschäftigte nutzen. Ein Job-Ticket für die Mitarbeiter in Godshorn kann sich auch Hermes-Sprecher Martin Fromhold vorstellen: „In der Hamburger Filiale bieten wir das bereits an.“ Er lobt ausdrücklich die Initiative für die zusätzlichen Busfahrten, die Dachser angeschoben hatte. „Gerade nach der Spätschicht fehlten entsprechende Touren zu den Bahnen“, sagt Fromhold. Dann beendeten etwa 40 bis 50 Beschäftigte ihre Arbeitszeit. „Im Sommer konnten sie mit dem Rad fahren, im Winter aber verschärft sich das Problem.“ Er gehe deshalb davon aus, dass viele das neue Angebot nutzen werden.

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