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Umland Langenhagen Nachrichten Renntag: Polizei und Stadt fühlen sich gerüstet
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00:38 26.03.2018
Fühlen sich für den Saisonauftakt an der Pferderennbahn gerüstet (von links): Boris Ehrhardt und Angelika Janker von der Stadt sowie Dirk Schell und Alexander Zimbehl von der Polizei Langenhagen. Quelle: Sven Warnecke
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Langenhagen

 Polizei, Stadt und Rennverein ziehen zum Saisonauftakt an Ostermontag auf der Pferderennbahn Neue Bult an einem Strang, betont Langenhagens Chef des polizeilichen Einsatz- und Streifendienstes (ESD), Alexander Zimbehl. Die Beteiligten hätten sich intensiv abgestimmt. Nach den Ereignissen einschließlich dem Verkehrschaos rund um den Renntag am 1. Mai im letzten Jahr – einhergehend mit einem neuen Besucherrekord – hatten die Verantwortlichen ein weiteres Mal reagiert und gemeinsam ein neues Konzept erarbeitet, wie sie die Besuchermassen lenken wollen.  „Und das hat sich deutlich bewährt.“ 

Erster Renntag wird zur „Feuertaufe“

Wie Zimbehl nun aber weiter sagte, wurde dieses noch einmal leicht modifiziert. Seine „Feuertaufe“ soll es zum Saisonauftakt am Ostermontag, 2. April, erfahren. Dann startet das erste Rennen um 13 Uhr. Das Ziel ist seinen Angaben zufolge, einen „reibungslosen Veranstaltungsverlauf mit einer problemlosen An- und Abreise zu gewährleisten“.

Das Konzept sieht nach Auskunft des Kontaktbeamten Dirk Schell vor, bei sichtbarem Volllaufen des Rennbahn-Parkplatzes die Theodor-Heuss-Straße rechtzeitig zu sperren. Geplant sei die Sperrung zwischen Einmündung Konrad-Adenauer-Straße und Robert-Koch-Straße. So solle auch das wilde Parken im Grünbereich verhindert werden. Gegen diese Verstöße werde der Verkehrsaußendienst der Stadt rigoros vorgehen, kündigt Boris Ehrhardt,  Leiter der Abteilung Sicherheit, Ordnung und Umwelt im Rathaus, an. Zudem werde die Polizei auch den fließenden Verkehr überwachen, ergänzt Zimbehl. 

Polizei zeigt an neuralgischen Präsenz

An den neuralgischen Punkten – etwa an der Kreuzung Pferdemarkt und Walsroder Straße, an der Kreuzung Reuterdamm mit Theodor-Heuss-Straße  sowie vor allem auch mit dieser und der Bothfelder Straße – werde die Polizei „verkehrslenkend und -leitend eingreifen“, kündigt Zimbehl ferner an und spricht von einer verstärkten Polizeipräsenz für den ersten Renntag. Außerdem würden dort die Ampelanlagen bei Bedarf manuell auf Vorrangschhaltung umgestellt.

Die Verkehrslenkung erfolge darüber hinaus mittels großer und deutlich gestalteter Hinweisschilder entlang der Besucherstrecken sowie über die Managementzentrale Move in Hannover. Das Konzept sieht zudem vor, die Fahrzeuge über die Autobahnanschlussstellen Bothfeld sowie Langenhagen und von dort dann weiter über die Flughafenstraße und Am Pferdemarkt zu führen. Damit solle auch verhindert werden, dass das Stadtzentrum über Gebühr belastet werde, erläutert Zimbehl die Idee eines Ringverkehrs.

Kostenlosen Shuttleservice nutzen

Der ESD-Leiter und Ehrhardt appellieren an die Renntag-Besucher, die ausgeschilderten Ausweichparkplätze im Stadtzentrum rund um das City-Center  sowie den vom Bahnhof Langenhagen-Zentrum aus startenden kostenlosen Shuttle-Service generell zu nutzen. „Am besten gleich mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen“, wirbt Zimbehl. „Dann entfällt auch die Parkplatzsuche.“

Neue Wasserwelt kann beeinträchtigt werden

So schön das modifizierte Konzept auch sein mag, eine Unbekannte ist darin enthalten: die neue Wasserwelt Langenhagen. Wie es sich dann mit der Anfahrt für die Besucher bei gleichzeitiger Sperrung der Theodor-Heuss-Straße verhalte, müsse sich zeigen, meint Ehrhardt. Dort könne es in der Tat „zu Beeinträchtigungen kommen“, räumt Zimbehl durchaus ein. Doch er sieht das ganz pragmatisch. Wenn Zuschauer bei gesperrter Zufahrt etwa mit Shuttlebussen zur Pferderennbahn kommen, dann müsste das auch für Gäste der Wasserwelt möglich sein. Deshalb empfiehlt der Polizist auch den Schwimmern und Saunisten, sich im Vorfeld über die Straßenverhältnisse an diesem Tag in Langenhagen zu informieren und generell öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. 

Dieses nun ausgetüftelte Konzept soll zumindestens auch für die zwei weiteren besucherstarken Renntage am 1. Mai sowie an Pfingstmontag, 21. Mai, –Start um 13 Uhr - angewendet werden, betonen Stadtverwaltung und Polizei unisono. Alles weitere werde sich zeigen und sei auch witterungsabhängig.

Von Sven Warnecke

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