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Nachrichten Eltern können aufatmen: Hortplätze kommen
Umland Langenhagen Nachrichten Eltern können aufatmen: Hortplätze kommen
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02:20 02.03.2018
Abgesehen von der großen Nachfrage nach Hort-Plätzen plagen die Betreuungskräfte akut vor allem personelle Probleme. Quelle: Rebekka Neander
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Kaltenweide/Langenhagen

30 zusätzliche Hortplätze für Kaltenweide sowie noch einmal 25 für die Kernstadt sind jetzt amtlich. Der Ortsrat Kaltenweide hat als letztes noch zu befragendes Gremium am Montag in einer Sondersitzung die Beschlüsse des Jugendhilfeausschusses und des Rates bestätigt. Das Krähenwinkler Gremium tagt zwar erst am Donnerstag, hatte aber seine Zustimmung bereits vorab signalisiert. Gleichwohl sind die Einrichtungen aktuell von einer massiven Krankheitswelle gebeutelt. So bittet die Kita im Zelleriehaus aktuell die Eltern darum, ihre Kinder frühzeitig abzuholen. Eine Hausaufgabenbetreuung im Hort sei derzeit nur eingeschränkt zu bewerkstelligen. 

Zwei Kitas stehen kurz vor der Schließung

Mit diesem saisonbedingten Problem steht Kaltenweide nicht alleine. Es seien zwar alle städtischen Kindertagesstätten geöffnet, berichtete Teamleiter Kai Bublitz am Dienstag auf Nachfrage, doch dies mit „mehr oder weniger großen Problemen“. Dass zeitgleich auch viele Kinder erkrankt seien, entspanne die Situation ein wenig. Seine Abfrage bei den nichtstädtischen Kitas zeigt ein ähnliches Bild: Sie hätten keine Einrichtung erreicht, die den Betrieb eingestellt habe, gleichwohl stünden die Einrichtung der Emmaus-Gemeinde sowie des DRK kurz vor der Schließung. „Viele haben Notgruppen eingerichtet“, durch Krankheit dezimierte Gruppen konnten zusammengelegt werden. 

Bau des Kinderhauses läuft nach Plan

Die zum Sommer nun zusätzlich geplanten Hortplätze werden in Kaltenweide ermöglicht durch den Erhalt der Container hinter der Sporthalle. Die Module am Kinderhaus werden dagegen wie vorgesehen abgebaut, sobald das Kinderhaus mit dann 80 Hortplätzen eröffnet wird. Wie Ortsratsbetreuer Helmut Büch am Montag berichtete, verläuft der Bau nach Plan. Einzig die Arbeiten am Außengelände müssten wetterbedingt ruhen. Kaltenweide verfügt ab Sommer damit über insgesamt 182 Hortplätze und hat nach Angaben von Ortsbürgermeister Reinhard Grabowsky dann die meisten im gesamten Stadtgebiet. 

Zusätzliche Hortplätze nur für wenige Jahre gesichert

Ein wenig „Wasser in den Wein“ goss während der Sitzung Wolfgang Langrehr (SPD). Er freue sich zwar, dass die Stadtverwaltung durch verschiedene Neuplanungen die fehlenden Hortplätze habe schaffen können, mahnte jedoch den Blick in die Zukunft an. „Wir verschaffen uns jetzt nur Luft für zwei, drei Jahre.“ Dann liefen verschiedene Nutzungsmöglichkeiten wie beispielsweise die Pacht des Grundstückes hinter der Sporthalle aus. Die eigentlich starken Jahrgänge an der Grundschule Kaltenweide stünden jedoch noch aus. „Wir müssen uns beeilen, rechtzeitig einen Ersatz zu schaffen.“ Ermöglicht wird der Zuwachs in Kaltenweide unter anderem durch Planänderungen auch in Krähenwinkel: So wird die Sanierung und der Umbau des im Sommer frei werdenden alten Kindergarten-Gebäudes verschoben, um sofort drei Hortgruppen darin unterzubringen. Zudem bleibt die Hortgruppe in dem Container auf dem Sportplatz bestehen. 

Zusätzlicher Container an der Friedrich-Ebert-Grundschule

In der Kernstadt wird an der Friedrich-Ebert-Grundschule ein zusätzlicher Hort-Container für 20 Kinder aufgestellt. Der Hort in der Kita an der Kolberger Straße kann um fünf Plätze aufgestockt werden. 

Von Rebekka Neander

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