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Straße für Firmen rausgeputzt

Godshorn Straße für Firmen rausgeputzt

In dieser Woche enden die Bauarbeiten für die Fahrbahn der Nürnberger Straße - im Frühsommer sollen die nächsten Maschinen anrollen, dann entsteht eine neue Halle für die Firma Repha.

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Der Ausbau der Nürnberger Straße im Gewerbegebiet Godshorn soll Ende der Woche abgeschlossen sein.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Vor einem knappen halben Jahr begannen Arbeiter nach Aussage von Stadtsprecherin Juliane Stahl damit, an der Straße zu den ansässigen Firmen die Fußwege und Parkbuchten zu erstellen. Seit einer Woche gehen die Arbeiten mit der Fahrbahn weiter. „Zurzeit entsteht die Asphaltschicht“, sagt Stahl und fügt hinzu, dass die Straße zum Wochenende fertiggestellt sein soll. Die Kosten dafür trage die Stadt: „Alle Eigentümer haben die Grundstücke inklusive der Erschließung gekauft.“ Die Summe könne sie noch nicht beziffern, weil die Endabrechnung erst nach Abschluss der Arbeiten vorliegen werde.

Gleichwohl: Baufahrzeuge werden auch in den nächsten Monaten zum Alltag an der Nürnberger Straße gehören. Denn Anfang des Monats hat die Firma Bradtmöller OHG den Bauantrag für ein Gebäude gestellt, das die Logistik, das Lager und den Versand des Unternehmens Repha aufnehmen soll. Gegründet 1925, hat der Hersteller von pflanzlichen Arzneimitteln seit den vierziger Jahren seinen Sitz fast im Zentrum von Godshorn.

„Jetzt stoßen wir aber an die Kapazitätsgrenzen“, sagt Geschäftsführer Björn Bradtmöller, der Repha (seinerzeit als Abkürzung für Reformpharmazie gewählt) in vierter Generation führt. Deshalb benötige der Familienbetrieb mit etwa 40 Beschäftigten vor allem das Lager dringend - an der Straße Alt-Godshorn aber fehle der Raum für eine Erweiterung. Deshalb investiere die Bradtmöller OHG in das Grundstück und den Neubau und vermiete den Neubau dann an Repha, erklärt er das Projekt.

Er gehe von einem Baubeginn im Juni oder Juli aus: „Bis dahin müsste die Baugenehmigung vorliegen und die Ausschreibung abgeschlossen sein.“ Diese Ergebnisse stünden noch aus, deshalb könne er derzeit keine Investitionssumme nennen. Fest stehe hingegen, dass das Gebäude bis Jahresende bezugsfertig sein soll.

Wie Bradtmöller wünschen sich auch andere Anlieger der Nürnberger Straße eine schnelle Lösung für das geschlossene Restaurant Baumhaus, aber: „Das befindet sich nach wie vor in der Insolvenz, darauf hat die Stadt keinen Einfluss“, sagt Langenhagens Wirtschaftsförderer Jens Monsen auf Anfrage.

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