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Umland Langenhagen Nachrichten Nach Silvester: Jedes Jahr der gleiche Anblick
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00:16 06.01.2018
Die Hoffnung der Stadt, dass jeder Beteiligte vom Silvesterabend seinen Verpackungsmüll oder dergleichen wieder mitnehmen möge, scheint angesichts der Szenen von den Straßen und Plätzen nicht erhört worden zu sein. Quelle: Sven Warnecke
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Langenhagen

 Feuerwerk ist eigentlich schön anzusehen, die Straßen und Plätze in den Tagen danach eher nicht. Doch wer macht ihn weg, den Dreck der Raketen und Böller? Bei den Silvester-Hinterlassenschaften gilt das Verursacherprinzip“, erinnert Langenhagens Stadtsprecherin Juliane Stahl die Feiernden. Dabei hat sie nicht nur Böllerreste im Sinn, sondern etwa auch Flaschen und Verpackungen. Doch wie in den vergangenen Jahren türmt sich an manchen Stellen in der Stadt der Müll.  

Die Hoffnung der Stadt, dass jeder Beteiligte vom Silvesterabend seinen Verpackungsmüll oder dergleichen wieder mitnehmen möge, scheint angesichts der Szenen von den Straßen und Plätzen nicht erhört worden zu sein. Stahls Angaben zufolge müssen die Rückstände von Feuerwerkskörpern und -batterien von denjenigen beseitigt werden, die sie zuvor abgebrannt beziehungsweise genutzt haben. 

Am Brinkholt liegen die Reste der Feuerwerkskörper zuhauf. Quelle: Antje Bismark

Sollten die Feiernden entsprechende Reste jedoch zurücklassen, greift die Straßenreinigungssatzung aus dem Januar 2003. Diese besagt, dass für die Reinigung der Fußwege die Anlieger zuständig sind. Soll heißen: Anwohner müssen für den Gehweg vor ihrem Haus sorgen, auch wenn sie selbst in der Silvesternacht gar nicht gezündelt haben. 

Wer sich damit nicht zufrieden gibt und den Dreck einfach liegen lässt, macht diesen zum Fall für die Straßenreinigung. Doch damit eigentlich auch für sich selbst. Denn je mehr die Reinigungsdienste zu entsorgen haben, desto höher werden perspektivisch die Gebühren – die in Langenhagen letztlich alle Anwohner zu zahlen haben. 

Am Brinkholt liegen die Reste der Feuerwerkskörper zuhauf. Quelle: Antje Bismark

Und mittlerweile sind die Mitarbeiter des kommunalen Betriebshofs und des Eigenbetriebs Stadtentwässerung kurz nach dem Jahreswechsel mit der Reinigung von Kreuzungsbereichen und Plätzen befasst. Auch die kommunalen Kehrmaschinen sind wieder im normalen Reinigungsturnus unterwegs. Am Dienstag sammelten mehrere Trupps von Hand etwa sieben Kubikmeter Knaller-Reste ein, berichtet Stahl ferner. Ihren Angaben zufolge habe es besonders schlimm im Bereich Godshorn ausgesehen.

Von Sven Warnecke

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