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Umland Langenhagen Nachrichten Wer punktet bei Wählern am meisten?
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17:41 23.04.2014
Fünf wollen Bürgermeister werden. Quelle: Grafik (Archiv)
Langenhagen

Worum wird es am Ende gehen? Um die Finanzlage der Stadt? Um den Zustand der Radwege? Oder um die Kosten für das neue Schwimmbad? Die Menschen in Langenhagen treiben derzeit einige Fragen um. Wie steht es mit der Betreuung von Kindern? Welche Chancen bietet die Inklusion? Ist Logistik lärmendes Teufelswerk oder beschert sie Gewerbesteuer und Arbeitsplätze? Und: Wie viel Macht hat ein Bürgermeister eigentlich?

Der Amtsinhaber Friedhelm Fischer (SPD) präsentiert sich derzeit als Hüter des Bewährten. In der Kinderbetreuung sei viel geschafft, beim Schwimmbadbau gehört er zu den glühenden Optimisten und überhaupt stehe die Stadt - ob in der Verwaltungsstruktur oder beim demografischen Wandel - gut da. Nur im Klammergriff der zu knappen Landes- und Bundesfinanzierung fühlt er sich so wehrlos wie viele andere Bürgermeister auch.

Auf eine breitere Bürgerbeteiligung setzt Dirk Musfeldt, Fraktionschef der Grünen im Rat. Warum es mit einem gemeinsamen Kandidaten für die Mehrheitsgruppe nicht geklappt hat, dazu kursieren nur Gerüchte. Offiziell will der kleine Koalitionspartner den Wahlkampf nutzen, um sein Programm in der Öffentlichkeit stärker zu positionieren.

Stärker ins Stimmengewicht wird wohl Mirko Heuer fallen. Der CDU-Fraktionschef tritt ganz bewusst als Kandidat für alle Langenhagener auf. Die CDU-Farbe Orange ist in seiner Kampagne so wenig zu sehen wie der Schriftzug seiner Partei. Heuer zählt zu den Bad-Befürwortern und hat sich in den Verbänden seiner Partei in den westlichen Ortsteilen rund um Godshorn damit nicht nur Freunde gemacht.

Zu den Gegnern des neuen Schwimmbades zählen die Kandidaten der kleineren Parteien im Rat: Jens Mommsen will für das Bündnis unabhängiger Bürger Langenhagen (BBL) vor allem die Finanzen der Stadt und die Struktur der Verwaltung reformieren. Er hält die Ausgabenpolitik für falsch und wirft Fischer im Rathaus mangelnde Transparenz vor. Dies habe in der Belegschaft Leistungsträger vergrault, viele Mitarbeiter hätten innerlich gekündigt. Zudem spart Mommsen in den Ratsgremien nicht mit Vorwürfen gegen Verwaltungsmitarbeiter.

Als Einziger nicht im Rat vertreten ist Stefan Dammann (FDP). Der Quereinsteiger will vor allem seine Partei im Gespräch halten, würde das Schwimmbad - wenn überhaupt - aus energetischen Gründen neben die Eishalle bauen, um deren Abwärme zu nutzen. Der Geschäftsführer des Unternehmens Sonnenwerft will seine beruflichen Erfahrungen in der Energiepolitik nutzen und hat deshalb vor allem die künftige Aufgaben und Investitionen der Energie-Projektgesellschaft Langenhagen (EPL) im Blick.

Kandidaten beantworten Fragen

Die Podiumsdiskussion beginnt am Freitag, 25. April, um 17 Uhr im Saal der Elisabeth-Gemeinde. Die Moderation übernimmt unsere Redakteurin Rebekka Neander. Der Eintritt ist frei. Während der Diskussion können Zuhörer Fragen an die Kandidaten stellen sowie sich im Anschluss im Internet auf Facebookseite unserer Zeitung äußern, was sie von den Kandidaten halten. Über die Diskussion und die Reaktionen darauf berichten wir online unmittelbar nach der Veranstaltung sowie in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper am Sonnabend und Montag. Zwischen dem 5. und 16. Mai antworten alle Kandidaten zudem auf zentrale Fragen in unserer Zeitung.

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