Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Wieder frisst Hund giftige Substanz 

Langenhagen Wieder frisst Hund giftige Substanz 

Wieder hat sich in Langenhagen ein Hund vergiftet. Dieses Mal könnte es sich nach Angaben der Polizei in der Tat um Rattengift handeln. Die Ermittler prüfen Zusammenhänge zu einem Fall im Wietzepark. 

Voriger Artikel
St. Pauluskirche feiert zehnjähriges Bestehen
Nächster Artikel
Polizei fasst auf frischer Tat Leergut-Diebe

Die Polizei ermittelt: Wieder frisst ein Hund in Langenhagen eine giftige Substanz.

Quelle: Symbolbild

Kaltenweide/Langenhagen.  Die Polizei Langenhagen ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. In Kaltenweide hat ein Hund möglicherweise ausgelegtes Rattengift gefressen. Der Vierbeiner konnte nach tierärztlicher Behandlung gerettet werden.

Nach Auskunft von Philip Wehr, stellvertretender Leiter des Langenhagener Kriminal- und Ermittlungsdienstes, ereignete sich der jetzt erst angezeigte Vorfall bereits am letzten Sonntag südlich der Grundschule Kaltenweide auf einer Grünfläche in der Nähe der Straße Am Osterberg.  Dort war eine 64 Jahre alte Frau aus Langenhagen mit ihrem unangeleinten Labradoodle mittags unterwegs. Als die Hundehalterin nach dem Gassigehen nach Hause zurückgekehrt war, verhielt sich der Vierbeiner nur noch lethargisch. Zur Sicherheit sei sie dann in eine Tierklinik nach Isernhagen gefahren, berichtet der Polizist am Freitag. Nach der Untersuchung können die Veterinärmediziner nicht ausschließen, dass der Hund Rattengift gefressen haben könnte. 

 Doch ob es sich tatsächlich um Rattengift handelt und ob dieses absichtlich platziert worden ist, kann nicht gesagt werden, sagt Wehr weiter. Zumal die Halterin auch nicht gesehen habe, ob ihr Hund etwas gefressen habe. Ob es Parallelen zu einem Fall im Wietzepark gibt, sieht die Langenhagener Polizei angesichts der Entfernung zwischen den Orten zunächst einmal nicht. Gleichwohl werde das geprüft, betont Wehr.

Wie berichtet, hatte ein Hund am Dienstagnachmittag im Wietzepark nördlich des Reuterdamms orangefarbene Teile gefressen und sich anschließend mehrfach erbrochen. Die zunächst geäußerte Vermutung, dass es sich um Rattengift handeln könnte, bestätigte sich dann aber nicht. Vielmehr hatte der Hund wohl Pflanzendünger gefressen. Ungeachtet dessen ermittelt die Polizei nun in beiden Fällen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. 

Hinweise erbittet das Langenhagener Kommissariat unter Telefon (0511) 1094215.

 

Von Sven Warnecke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Debatte wurde beendet
Die Debatte zu diesem Artikel ist beendet. Auf HAZ.de können Sie die Themen des Tages diskutieren – hier finden Sie die aktuellen und vergangenen Themen im Überblick.
Mehr aus Nachrichten
Schulzentrum Langenhagen

Nahezu vollständig müssen das Gymnasium und ein Teil der IGS abgerissen und neu gebaut werden, weil der Brandschutz nicht gewährleistet ist. Mehr zum Schulzentrum Langenhagen lesen Sie hier. mehr