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Langenhagen Künstler geben sich Klinke in die Hand
Umland Langenhagen Künstler geben sich Klinke in die Hand
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14:01 10.02.2019
Bei der Mimuse ist in dieser Woche reichlich was los: Konrad Stöckel wird wieder aberwitzige und heiße Versuche auf der Bühne präsentieren. Quelle: Privat
Langenhagen

Kultur pur: In dieser Woche geben sich bei der Mimuse in Langenhagen die Künstler die sprichwörtliche Klinke in die Hand. Etwa Anka Zink. Sie möchte nicht mehr bescheiden und zurückhaltend sein. Dafür ist die Zeit vorbei, meint sie. Kein Wunder also, dass die Kabarettistin ihr neues Programm „Ende der Bescheidenheit“ genannt hat. Dieses präsentiert sie am Donnerstag, 14. Februar, im Langenhagener daunstärs. Die Veranstaltung beginnt an der Konrad-Adenauer-Straße 15 um 20 Uhr. Karten kosten 18 Euro plus Vorverkaufsgebühr.

Anka Zink regt ein Ende der Bescheidenheit und Zurückhaltung an. Quelle: Privat

Zink will dabei eine kleine Anleitung zum Größenwahn geben. Denn eigentlich weiß es doch jeder bereits längst: Für Bescheidenheit und Zurückhaltung ist die Zeit vorbei. Es wird immer wichtiger, wichtig zu sein, sonst kommt man unter die Räder. Überall locken Supermodels, Supertalente, Superserien, Supereinschaltquoten, Superschnäppchen, Super Bowl, Supervisoren, Superklima und natürlich auch Supersex. Alle sind super fit, super talentiert, super schön, super jung, super geil, super laut und sogar die Bundesregierung bildet aktuell doch eine Super-Koalition. Die Normalos sind wohl schlichtweg weg. Anka Zink hat den Generalschlüssel zum Größenwahn und jagt nun die Bescheidenheit mit einem Halleluja zum Teufel. Die Veranstalter versprechen, dass der Auftritt ein höllischer Spaß für all jene werden dürfte, die böses Kabarett mögen, Vorurteile lieben und Ungerechtigkeit hassen.

Nun zwei Tage später gastiert am Sonnabend, 16. Februar, Django Asül im Langenhagener Theatersaal an der Rathenaustraße 14. Dabei wird er ab 20 Uhr sprichwörtlich bis zur „letzten Patrone“ kämpfen – denn so lautet auch der martialische Titel seines neuen Programms. Aber das Publikum braucht keine kugelsichere Weste, nur gut trainierte Lachmuskeln, um dieses Programm zu überstehen, versichert Mimuse-Veranstalter Franz Gottwald. Denn dabei handelt es sich um eine Ansammlung von komödiantischen Streifschüssen. Nach Angaben Gottwalds ein „irrer Mix aus Satire und Volkstheater“. Dabei geht es aber zeitlos und aktueller denn je zu. Die Karten kosten je nach Sitzplatz zwischen 19 und 23 Euro plus Vorverkaufsgebühr.

Einen Mix aus Satire und Volkstheater bringt Django Asül mit nach Langenhagen. Quelle: Privat

Stimmung verspricht Franz Gottwald auch bei dem Auftritt von Konrad Stöckel am Sonntag, 17. Februar, im Langenhagener Theatersaal. Der Protagonist, bekannt als durchgeknallter Professor mit der Einstein-Frisur, aus Live- und Fernsehshows, beglückt ab 20 Uhr das Publikum mit seinem neuen Bühnenspektakel „Wenns stinkt und kracht ist’s Wissenschaft“. Dabei gibt Stöckel Antworten auf Fragen, die vor ihm noch keiner gestellt hat: Warum sollte man sich nicht mit Pyrowatte abschminken? Warum ist Überdruck so beeindruckend? Wie kann man mit einem Vakuum Dinge durch den Raum pfeffern? Dass nicht allzu ernst gemeinte Wissenschaft richtig Spaß machen kann, hat der Komödiant bereits spätestens seit seiner letzten erfolgreichen Show rund um physikalische Phänomene bewiesen. In seinem aktuellen Programm gibt es die wohl unsinnigsten Experimente, die je auf einer Bühne präsentiert wurden. „In gewohnt aberwitziger Manier und mit vollem Körpereinsatz überrascht er mit verblüffenden Effekten und der ihm eigenen gnadenlosen Komik“, verrät Gottwald. Karten kosten je nach Sitzplatz zwischen 18 und 22 Euro plus Vorverkaufsgebühr. Präsentiert wird der Auftritt vom „Stadtkind Hannovermagazin“. Deshalb erhalten Schüler eine Ermäßigung von 2,50 Euro.

Karten für die drei Auftritte gibt es zuzüglich Vorverkaufsgebühr in den HAZ/NP-Geschäftsstellen, auch im CCL am Marktplatz 5, sowie im Internet auf haz.de/tickets und neuepresse.de/tickets. Die Abendkasse öffnet an den Veranstaltungstagen jeweils um 19 Uhr.

Von Sven Warnecke

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