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Langenhagen CDU beantragt Sporthalle in Engelbostel
Umland Langenhagen CDU beantragt Sporthalle in Engelbostel
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15:48 06.12.2018
Die Sporthalle an der Engelbosteler Schule reicht zur Versorgung der westlichen Ortsteile nicht aus. Quelle: Thomas Böger
Engelbostel

Ist das die Wende in der Diskussion über eine neue Sporthalle in Langenhagens westlichen Ortsteilen? Bisher konnten sich die Ratsfraktionen aus Kostengründen nicht zu einem Neubau durchringen, aber jetzt hat die CDU die Errichtung einer Drei-Feld-Halle in Engelbostel beantragt. Dabei soll die Verwaltung schon im nächsten Jahr finanzielle Verpflichtungen von bis zu einer Million Euro eingehen können und spätestens 2020 mit dem Bau beginnen. Die SPD lehnt das nicht grundsätzlich ab, fordert aber, zuvor ein grundlegendes Konzept für die Gestaltung der Schule zu entwickeln.

Als erstes politisches Gremium hat sich der Ortsrat Engelbostel mit dem Antrag befasst – und ihn bei einer Enthaltung einstimmig befürwortet. Die Enthaltung kam von Gudrun Mennecke (SPD), die zwar betonte, sie stehe einem Neubau grundsätzlich positiv gegenüber. Aber zuvor müsse geklärt werden, wo die erforderlichen Klassenzimmer für die wachsende Schule herkommen und wie die Nachmittagsbetreuung geregelt werden sollen. „Der Jugendtreff wurde rausgeschmissen, der Musik- zu einem Klassenraum umgewandelt und draußen stehen Container“, schilderte sie die Situation. Es sei aber sinnvoll, eine neue Halle auf dem Schulgelände zu errichten, damit nicht unnötig Zeit durch Wege und mehrfaches An- und Auskleiden verloren gehe.

„Das ist richtig: Es gibt kein Konzept“, stimmte ihr Matthias Jürgens von den Unabhängigen Wählern (UWE) zu, die eine größere Sporthalle schon früh ganz oben auf die Liste ihrer Ziele gesetzt hatten. Die Schule samt der vorhandenen Halle sei „eine energetische Katastrophe“, die eigentlich insgesamt abgerissen werden müsste. Aber auch der alleinige Neubau einer Halle sei „für die Ortschaft in jedem Fall ein Gewinn“, unterstütze er den Antrag der Christdemokraten. Ortsbürgermeisterin Bettina Auras (CDU) wies darauf hin, dass Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer (CDU) gesagt habe, wenn eine (für den Schulbetrieb nicht unbedingt notwendige) Drei-Feld-Halle gebaut werde, müsse der MTV Engelbostel ein Drittel der Kosten übernehmen.

Das sieht auch SPD-Fraktionschef Marc Köhler ähnlich. Auch andere Hallen seien mit Vereinsbeteiligung errichtet worden, sagte er. Wie seine Parteigenossin Mennecke forderte auch er ein Gesamtkonzept. Ob die Langenhagener SPD-Ratsfraktion jetzt trotzdem dem CDU-Antrag zustimmen werde, könne er nicht sagen: „Das müssen wir erstmal in der Fraktion beraten“, meinte Köhler. Aber ihm scheine der Vorstoß „doch ein ziemlicher Schnellschuss“ zu sein.

Von Thomas Böger

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