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Langenhagen Lebensgeschichten sollen gehört werden
Umland Langenhagen Lebensgeschichten sollen gehört werden
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00:16 31.08.2018
"Unerhört": Die Diakonie wirbt mit Plakaten für die Kampagne. Quelle: Kathrin Harms (Diakonie)
Langenhagen

Die evangelische Lebensberatung in Langenhagen und die Emmaus-Kirchengemeinde laden in der Woche der Diakonie zu gemeinsamen Aktionen unter dem Kampagnen-Motto „Unerhört“ ein. Diese entstammt aus der Feder der Diakonie Deutschland. Dabei erzählen Menschen –und eben andere hören zu. Etwa auf dem Marktplatz oder auf dem Spielplatz beim Quartierstreff an der Freiligrathstraße. Denn jede Lebensgeschichte verdient es, gehört zu werden.

„An diesen Orten stellen wir Kirchenbänke auf“, berichtet Sabine Behrens, Pastorin der Emmaus-Gemeinde. „Darauf sitzen Menschen, die anderen Menschen zuhören: Alles, was gesagt oder erzählt werden soll, wird hier gehört und wahrgenommen. Wir beenden die Aktionswoche mit einem Gottesdienst, in dem wir aufgreifen, was uns zu Ohren gekommen ist.“

„Unerhört!“ startet auf dem Langenhagener Marktplatz am Dienstag, 4. September. Dann sitzen zwischen 10 und 11.30 Uhr dort Bürgermeister Mirko Heuer, Pastorin Sabine Behrens und Birgit Baumann von der Lebensberatungsstelle. Auf dem Spielplatz an der Freiligrathstraße stehen die Bänke der Aktion „Unerhört!“ am Donnerstag, 6. September, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr. Dort sitzen dann Vertreter der KSG, des Langenhagener Jugendhilfeausschusses und des Seniorenbeirats. Dabei sollen Kinder, Jugendliche, Senioren und Bewohner des Quartiers zu Wort kommen.

Zum Abschluss der Veranstaltungswoche steht am Sonntag, 9. September, um 10 Uhr in der Emmaus-Kirche am Sonnenweg ein Gottesdienst zur Aktion „Unerhört!“ an. Menschen, die in den Tagen zuvor auf den Kirchenbänken zuhörten, werden dabei von dem berichten, was sie mitbekommen haben.

Von Sven Warnecke

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