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Lehrte Bluesfestival ziert jetzt sogar Briefmarken
Umland Lehrte Bluesfestival ziert jetzt sogar Briefmarken
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13:04 14.08.2018
Jens Veenhuis verkauft die Bluesfestival-Briefmarken in seiner Bücherstube an der Iltener Straße. Quelle: Katja Eggers
Lehrte

Ihre Liebe zum Lehrter Bluesfestival können Fans derzeit auf ganz besondere Weise zum Ausdruck bringen: Denn das Open-Air-Event, das am 1. September am Lehrter Rodelberch steigt, ziert nun sogar Briefmarken der Citypost. Der Verein der Bluesfreunde hat 300 Marken für Standardbriefe drucken lassen.

„Die Citypost bietet das auch in geringer Stückzahl an und da dachten wir, das wäre doch mal eine schöne Idee für unser Bluesfestival“, sagt Vereinschef Jens Veenhuis. Der Buchhändler verkauft die Marken seit zwei Wochen in seiner Bücherstube an der Iltener Straße zum Stückpreis von 65 Cent. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht. Bluesfestival-Briefmarken gab es auch schon im vergangenen Jahr. „Damals haben wir auch alle verkauft“, erinnert sich Veenhuis.

Darauf hofft der Festivalchef auch diesmal. Nachdrucken lassen würde er die Marken allerdings nicht. „So reißenden Absatz finden Briefmarken in Zeiten, in denen viele Menschen einfach gar keine Briefe mehr schreiben, dann doch nicht“, sagt er. Viele Menschen wüssten wohl auch gar nicht, dass es zum Festival überhaupt die passenden Marken gibt. „Aber wir selbst verschicken bestellte Festivalkarten jetzt auch per Post mit unseren Marken drauf“, sagt Veenhuis.

Auf den Marken ist das Plakat des diesjährigen Festivals abgedruckt. „Man kann sogar die Schrift lesen“, betont Veenhuis. Zum Festival gibt es mittlerweile noch jede Menge andere Merchandising-Produkte. Waschechte Fans können sich mit T-Shirts und Base-Caps einkleiden, eine Blues-Armbanduhr ums Handgelenk binden und ihre Schlüssel an einem Schlüsselanhänger mit Blues-Mini-Taschenlampe befestigen. „Die Taschenlampe ist vor allem abends hilfreich, wenn man im Dunkeln durch den Hohnhorstpark muss“, erklärt Veenhuis.

Neu in der Palette der Merchandising-Produkte sind die Autokennzeichenhalter. Quelle: Katja Eggers

Ganz neu sind in diesem Jahr Halterungen für Autokennzeichen. „Da haben wir schon fast alle hundert verkauft, aber wir können natürlich jederzeit nachproduzieren lassen“, sagt Veenhuis. Großer Beliebtheit erfreuen sich zudem schon seit gut 20 Jahren die schwarzen T-Shirts mit den gelben Schriftzügen. Auf ihr Festival machen die Bluesfreunde zudem mit Aufklebern für Autos, 600 Plakaten in unterschiedlichen Größen und zehn Bannern aufmerksam.

Mit dem Aufbau beginnen die Festivalmacher am Donnerstag vor dem Festival-Samstag. Rund 100 Ehrenamtliche werden dabei und auch beim Open-Air selbst im Einsatz sein. Manche der Helfer mischen bereits seit dem ersten Festival mit. Weil in diesem Jahr bereits die 35. Auflage ansteht, sind die Jungspunte von damals laut Veenhuis mittlerweile schon etwas ergraut. Junge Neuzugänge seien im Blues-Verein daher jederzeit willkommen.

Das ist das Programm

Für ihr 35. Bluesfestival haben die Macher anlässlich des kleinen Jubiläums diesmal ein besonders hochklassiges Programm zusammengestellt. Den Auftakt wird am 1. September die US-amerikanische Band Black Market III bestreiten. Im Anschluss wird der Südpfälzer Timo Gross Bluesrock bei seinem Auftritt mit ausgefeiltem Gitarrenspiel glänzen. Der Amerikaner Josh Smith steht ebenfalls für Saitenartistik, zum Blues-Berch reist er mit seiner Band an. Opulent und voll wird es auf der Bühne mit Danny Bryant. Der Brite präsentiert den Blues im großen Stil, und zwar mit seiner achtköpfigen Bigband. Gut gelaunt durch die Umbaupausen geht es beim Festival mit dem Blues-Bollerwagen von Pick Up The Blues aus dem schönen Schwabenländle.

Karten kosten im Vorverkauf 15 Euro und sind in Lehrte im Anderen Kino am Sedanplatz und in der Bücherstube Veenhuis an der Iltener Straße erhältlich. Darüber hinaus gibt es die Tickets im Musikhaus Burgdorf, im Bioladen Kiebitz in Sehnde, in der Hundepension Schmidt in Sievershausen und bei M+M Zweiradservice in Hannover. An der Abendkasse kostet der Eintritt 20 Euro. eg

Von Katja Eggers

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