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Dorfladen: Experten informieren über Gründung

Lehrte Dorfladen: Experten informieren über Gründung

Seit Monaten arbeitet der Verein Gemeinsam für Immensen (GfI) schon intensiv daran, einen Dorfladen im Ort zu gründen. Am Sonnabend, 9. September, wird es konkret: Dann kommen die Dorfladen-Experten Wolfgang Gröll und Günter Lüning zu einer Infoveranstaltung ins Dorf. Danach startet eine Bürgerbefragung.

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70 Stände gibt es beim dritten Dorfflohmarkt Hinter den Langen Höfen in Immensen. Der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen soll in die Dorfladeninitiative fließen.

Quelle: Achim Gückel

Immensen. Seit der letzte Supermarkt in Immensen vor rund zehn Jahren geschlossen hat, sind alle Anstrengungen zur Ansiedlung eines neuen Nahversorgers gescheitert. „Jetzt ist Immensen dran", hat sich der Verein denn auch auf die Fahnen geschrieben. Am Sonnabend reisen Wolfgang Gröll an, Gründungscoach für viele Dorfläden bundesweit, sowie Günter Lühning, Vorsitzender der Bundesvereinigung multifunktionaler Dorfläden. "So erhalten alle Bürger die Chance, fundierte Informationen aus erster Hand und Antworten auf ihre Fragen zu bekommen", sagt GfI-Schriftführer Jan Lange. Aber auch Vertreter anderer erfolgreicher Dorfladeninitiativen wie etwa aus Bolzum sind anwesend. Beginn der Veranstaltung im Feuerwehrgerätehaus, Am Fleith, ist um 16.30 Uhr.

Der nächste Schritt ist dann eine Bürgerbefragung, die in Kürze beginnt. "Wir erhoffen da ein einseitiges Echo aus der Bevölkerung", sagt Lange. Dazu gehört etwa, wie weit die Immenser zum Einkaufen fahren. Die Befragung soll auch klären, wie viele Bürger Anteile für einen Dorfladen zeichnen würden und ist damit eine wichtige Voraussetzung für die geplante Machbarkeitsstudie. „Denn wenn der Wunsch nach einer Veränderung der Versorgungssituation im Ort spürbar beziehungsweise über die Befragung messbar wird und sich das Konzept wirtschaftlich darstellen lässt, machen wir weiter", meint Lange.

Zur Finanzierung der rund 8000 bis 10.000 Euro teuren Studie habe die Stadt bereits einen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro bewilligt, die Region habe eine Förderung in Aussicht gestellt. "Im Optimalfall muss nur ein kleiner Teil der Kosten aus Eigenmitteln finanziert werden", sagt Lange. Der Verein hoffe jetzt auf die Unterstützung vieler Immenser. Als nächstes soll dazu ein „Arbeitskreis Nahversorgung" gegründet werden. Wer sich dort einbringen will, kann sich per E-Mail info@gemeinsam-für-immensen.de oder über die Homepage www.gemeinsam-für-immensen.de an den Verein wenden.

Von Oliver Kühn

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