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23:52 21.02.2018
Dieser Lastwagen fährt nicht zu schnell. Oft gibt es am südlichen Ortseingang von Hämelerwald jedoch Probleme mit Rasern. Quelle: Katja Eggers
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Hämelerwald

 Die Kommunalpolitiker in Hämelerwald wollen es nicht länger hinnehmen, dass Autofahrer am südlichen Ortseingang viel zu schnell ins Dorf hinein fahren. In ihrer jüngsten Ortsratssitzung verabschiedeten sie einstimmig einen Antrag des stellvertretenden Ortsbürgermeisters Thomas Schorn (FDP), wonach die Stadt nun die rechtlichen Voraussetzungen für Tempomessungen schaffen soll.

Die Hämelerwalder fordern zwei Messpunkte: Einen am Ortseingang im Süden in Höhe des Sonnengrunds, wo Tempo 50 gilt, sowie einen in Höhe des Seniorenzentrums Lindenhof, wo die zulässige Geschwindigkeit unlängst auf 30 Kilometer pro Stunde herabgesetzt wurde. Über Raser am südlichen Ortseingang beschweren sich die Ortspolitiker schon seit Jahren. Auch Anwohner sprechen immer wieder von Lastwagen, die mit stark überhöhter Geschwindigkeit regelrecht ins Dorf hinein brettern. Das sei besonders gefährlich, weil sich nicht weit entfernt ein Fußgängerüberweg befinde, den die Grundschüler nutzen müssen. Auch die Tempoanzeige am Ortseingang nutze nicht viel, betonen die Hämelerwalder.

Das neue Limit auf der Ortsdurchfahrt in Höhe des Seniorenzentrums sei ebenfalls noch nicht in die Köpfe der Autofahrer vorgedrungen, meint Ortsbürgermeister Dirk Werner. „Da hält sich fast keiner an Tempo 30“, sagt er.

Dass es mit den Tempokontrollen direkt am südlichen Ortseingang problematisch werden könnte, ist den Hämelerwalder Politikern bewusst. Normalerweise müssen Kontrollpunkte 200 Meter hinter dem Ortsschild liegen. In Ausnahmefällen und bei sachlicher Begründung dürfe diese Distanz aber auch außer acht gelassen werden, meinen die Hämelerwalder. Der sachliche Grund sei in diesem Fall die „permanente Überschreitung der Geschwindigkeit hinter der Ortstafel“, schreibt Schorn in seinem Antrag und führt Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 Kilometern pro Stunde an dieser Stelle ins Feld.

Von Achim Gückel

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