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Umland Lehrte Nachrichten SPD ist verwundert über Hilferuf aus Schulen
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00:36 30.03.2018
Lehrtes SPD reagiert auf Kritik von Schulleitern. Quelle: Archiv
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Lehrte

 Der schriftliche Hilferuf von Lehrter Schulleitern an die Kommunalpolitiker der Stadt wirbelt Staub auf. Jetzt hat SPD-Fraktionschef Bodo Wiechmann ebenfalls schriftlich geantwortet. Er nehme die von den Schulleitern geäußerte Klage über eine schlechte Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung „mit Verwunderung zur Kenntnis“, schreibt der Sozialdemokrat. Er stehe aber „für ein Gespräch in großer Runde gern zur Verfügung“.

Die Schulleiter hatten in dem Ende vergangener Woche öffentlich gewordenen Schreiben beklagt, man fühle sich „bei Weitem nicht ausreichend seitens des Schulträgers unterstützt und wertgeschätzt“. Die CDU sprach daraufhin bereits von einer Vertrauenskrise und forderte einen Aufschub der Schulentwicklung sowie eine professionelle Vermittlung zwischen Schulleitungen und Rathausspitze. Ein „Schlingerkurs in der Schulstrukturplanung“ sei die Ursache für den Unmut in den Schulen.

Anlass für das Schreiben der Schulleiter war die Ablehnung von Bürgermeister Klaus Sidortschuk (SPD) für Schulbereisungen zu gelungenen Schulneubauten in München sowie der Hinweis, Vertreter einer anderen Stadt in der Region Hannover seien sogar nach Kopenhagen gereist, um Maß zu nehmen. Es gäbe auch in der Nähe gelungene Beispiele für Schulentwicklung, sagte Sidortschzuk. Etwa in Bremen, Hamburg, Braunschweig oder Sehnde. Mit öffentlichem Geld müsse man sparsam umgehen.

Ähnlich argumentiert jetzt Wiechmann, der die Entscheidung des Bürgermeisters unterstützt. „Reisen nach München oder gar Kopenhagen lehnen wir ab“, schreibt er unmissverständlich. Es erschließe sich ihm in keiner Weise, warum nun derartige „mehrtägige Ausflüge“ diskutiert würden. Wichtig sei es vielmehr, möglichst bald ein Raumprogramm für die Vorhaben am Gymnasium und in Lehrte-Süd sowie die dafür notwendigen Bauprojekte zu kennen. Der Rat der Stadt habe in der Finanzplanung für die kommenden Jahre 50 Millionen Euro für die Schulbauentwicklung bereitgestellt, allein 9 Millionen für dieses und das kommende Jahr. „Die Politik hat also die Voraussetzungen geschaffen“, schreibt Wiechmann. Es liege ihm viel an einer zügigen Umsetzung der Projekte.

Von Achim Gückel

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