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Nabu-Vortrag: Alles dreht sich um das Rebhuhn

Lehrte Nabu-Vortrag: Alles dreht sich um das Rebhuhn

Früher war es sie quasi überall an Feldrändern zu sehen. Heute steht das Rebhuhn auf der Roten Liste.  Warum das so ist, erkläreen Experten vom Naturschutzbund in der Städtischen Galerie in Lehrte.  

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Das Rebhuhn steht im Mittelpunkt eines Filmvortrags mit Diskussion, zu dem der Nabu Burgdorf, Lehrte, Uetze in die Städtische Galerie Lehrte einlädt.

Quelle: privat

Lehrte. “Das Rebhuhn – eine gefährdete Art in unserer Kulturlandschaft“: So ist ein   Filmvortrag mit anschließender Diskussion in der Stadtischen Galerie, Alte Schlosserei 1, überschrieben. Die Veranstaltung des Nabu Burgdorf, Lehrte, Uetze findet am Donenrstag, 15. Februar, statt und beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.  Alle Naturinteressierten sind eingeladen, sich über das den Schutz des Rebhuhns in der Region Hannover zu informieren. Gezeigt wird zuerst der Film „Über-Leben Rebhuhn“ des Tierfilmers Andreas Winkler. Danach spricht der Diplom-Biologe und Rebhuhnforscher Werner Beeke von der Biologischen Schutzgemeinschaft Göttingen über die dramatischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte, in denen der Bestand des Rebhuhns in Niedersachsen stark eingebrochen ist. War das Rebhuhn früher ein Allerweltsvogel, steht es aktuell als „stark gefährdet“ auf der Niedersächsischen Roten Liste der bedrohten Arten.

Das gefährdete Rebhuhn steht im Mittelpunkt eines Filmvortrags mit Diskussion, zu dem der Nabu Burgdorf, Lehrte, Uetze in die Städtische Galeri

Das gefährdete Rebhuhn steht im Mittelpunkt eines Filmvortrags mit Diskussion, zu dem der Nabu Burgdorf, Lehrte, Uetze in die Städtische Galerie Lehrte einlädt.

Quelle: privat

Rebhühner sind meist an Feldrändern zu beobachten. Sie können schnell laufen, aber auch niedrig über dem Boden fliegen. Bei Gefahr drücken sich die Vögel flach auf den Boden und sind dann gut getarnt. Die Weibchen bauen ihr Nest als Mulde am Boden - bevorzugt in guter Deckung an Feldrainen, Weg- und Grabenrändern. Die Jungvögel ernähren sich von Insekten, Altvögel meist von pflanzlicher Nahrung. 

Weil etwa 20 Prozent des gesamtdeutschen Rebhuhnbestandes in Niedersachsen heimisch sind, kommt dem Bundesland eine besondere Verantwortung beim Schutz der Tiere  zu. Um den Bestand zu sichern, müsse der Lebensraum aufgewertet werden, betont der Nabu. Bei der Diskussion in Lehrte soll es auch darum gehen, ob in der Region Hannover Vorrausetzungen geschaffen werden können, um den negativen Trend in Sachen Rebhuhn zu stoppen.

Von Sandra Köhler

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