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Umland Lehrte Nachrichten Der ganze Neubau ist einbruchssicher
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15:23 03.03.2017
Plakette für ein sicheres Zuhause: Kriminaldirektorin Renate Folberth-Seibel (von links), Netzwerkleiter Roger Möhle, Bauherr Dirk Berkefeld, die Mieter Roland und Renate Lucks und Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk freuen sich, dass sich Einbrecher am Gebäude an der Gartenstraße 21 künftig die Zähne ausbeißen dürften. Quelle: Katja Eggers
Lehrte

"Gerade für ältere Mieter sind Sicherheitsaspekte heute oft wichtiger als niedrige Energiekosten. Goldene Wasserhähne kann man auch später noch anschaffen", sagt Bauherr Dirk Berkefeld von der Sehnder Firma Beste-Bau. Beim Hausbau von Anfang an auf Einbruchschutz zu setzen, sei zudem günstiger als später nachzurüsten, sagt Berkefeld. Bei der Planung und Errichtung der Wohnanlage an der Gartenstraße hat er sich von der Polizei beraten lassen.

Sämtliche Wohneinheiten haben beispielsweise einbruchhemmende Türen mit Türspionen sowie Fenster mit Pilzkopfverriegelung und Verbundsicherheitsglas. "Da kann man auch mit dem Hammer draufschlagen - die halten Stand", erklärt Sicherheitsberater Michael Nickel von der Polizeidirektion Hannover. Am Hauseingang ist eine Videosprechanlage installiert, im Hof gibt es Bewegungsmelder. "Wir fühlen uns hier rundum sicher", sagt Mieter Reinhard Luchs, der mit seiner Frau im dritten Stock wohnt.

Damit der Neubau die Präventionsplakette bekommt, mussten aber auch Maßnahmen zum Brandschutz umgesetzt werden. In den Wohnungen gibt es daher Rauchmelder und Telefon am Bett, um auch nachts schnellstmöglich einen Notruf abzusetzen. An der Fassade prangt gut lesbar die Hausnummer 21. "Damit Feuerwehr und Polizei im Notfall nicht erst lange suchen müssen", erklärt Nickel. Der Polizeihauptkommissar hofft auf Nachahmer bei anderen Bauträgern.

Das würde auch Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk begrüßen. "Für eine Stadt ist es wichtig, dass sich die Menschen dort sicher fühlen", sagt er. Lehrte ist daher im Oktober 2014 dem Netzwerk "Zuhause sicher" beigetreten. Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Münster ist eine Initiative der Polizei und verfolgt das Ziel, Bürger beim Thema Einbruch- und Brandschutz zu begleiten.

Mitarbeiter der Technischen Prävention der Polizeidirektion Hannover kommen für die kostenlose Beratung ins Haus und händigen den Besitzern dabei auch eine Liste mit Handwerksbetrieben aus, die für die Umrüstung oder Neuinstallation der Vorrichtungen zum Einbruchschutz vom Landeskriminalamt Niedersachsen anerkannt wurden.

In drei Schritten zur Präventionsplakette

Das Netzwerk „Zuhause sicher“ begleitet die Bürger rund um die Themen Einbruch und Brandschutz. Im ersten Schritt kommen Sicherheitsberater ins Haus und beraten vor Ort. Termine können bei der Polizeidirektion Hannover unter der Telefonnummer (0511) 1091114 oder per E-Mail an tech-praevention@pd-h.polizei.niedersachsen.de vereinbart werden.

Schritt zwei beinhaltet die handwerkliche Umsetzung. Für den fachgemäßen Einbau der Sicherheitstechnik sorgen geschulte Fachbetriebe. Das Netzwerk listet die Handwerker in einer eigenen Liste auf. Wenn alle Ratschläge zum Einbruch- und Brandschutz umgesetzt worden sind und die Sicherheitsberater dies noch einmal kontrolliert haben, gibt es zur Belohnung die Präventionsplakette.
Plakettenbesitzer bekommen zudem einen Bonus: Versicherungen, die dem Netzwerk angehören, gewähren einen Nachlass auf die Hausratversicherung.

Fotostrecke Lehrte: Der ganze Neubau ist einbruchssicher

Von Katja Eggers

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