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Umland Lehrte Nachrichten Zwei neue Berater für den Polizeinachwuchs
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00:40 10.03.2018
Sie repräsentieren das Kommissariat bei jungen Leuten: Dienststellenleiterin Ina Nentwig (Mitte) stellt die neuen Einstellungsberater Jana Grotewold und Niklas Jantschik vor. Quelle: Achim Gückel
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Lehrte

 Der Dienst bei der Polizei ist für viele Jugendliche und junge Erwachsene nach wie vor ein Traumjob. Doch wie wird man Polizist? Und was erwartet einen Berufseinsteiger bei der Polizei? Antworten auf diese Fragen geben beim Lehrter Polizeikommissariat, das auch für Sehnde zuständig ist, nun die zwei frisch gebackenen Einstellungsberater Jana Grotewold (25) und Niklas Jantschik (24). Kommissariatsleiterin Ina Nentwig hat beide jetzt vorgestellt. „Wir können ein realistisches Bild vermitteln, wie Studium und Arbeit bei der Polizei aussehen“, sagt Jantschik.

Grotewold und Jantschik arbeiten seit drei Jahren im Lehrter Kommissariat. Trotzdem seien beide noch jung genug, um mit jungen Leuten „auf Augenhöhe“ zu sprechen, sagt Nentwig. Das sei besonders wichtig, denn zum Job der Einstellungsbeater gehört es auch, direkt auf Schüler zuzugehen. „Wir gehe in Schulen und zu Ausbildungsmessen“, sagt Grotewold. Bei der Ausbildungsmesse in der KGS Sehnde werden sie ebenso vertreten sein wie am Ausstellungs-Sonntag bei der Frühjahrsmesse in Lehrte. „Das ist beste Werbung für unseren Beruf“, meint Nentwig.

Nachwuchssorgen habe die Polizei aber nicht, betont die Kommissariatsleiterin: „Bei uns sind schon die Praktikumsplätze immer heiß begehrt.“ Vielmehr gehe es bei der Arbeit der Einstellungsberater darum, Chancen und Voraussetzungen des Polizistenberufs in aller Klarheit zu vedeutlichen und mit möglicherweise falschen Vorstellungen aufzuräumen. Gleichwohl brauche die Polzei mittelfristig vermehrt Bewerber, um eine „Welle von Kollegen, die in den Ruhestand gehen“ auszugleichen, betont Nentwig: „Daher wollen wir auf dem Bewerbermarkt offensiver agieren.“

Der Job als Einstellungsberater ist bei der Polizei offenbar beliebt. Grotewold und Jantschik sind nur zwei von einer Vielzahl von Bewerbern im Lehrter Kommissariat gewesen. Letztlich habe auch ihr junges Alter den Ausschlag gegeben, sagt Nentwig: „Beide können noch brühwarm berichten, wie es mit der Ausbildung bei uns läuft.“

Und bei der hat sich in den vergangenen Jahren allerhand geändert, betont Jantschik. Er selbst habe sich einst nach dem Abitur „relativ spontan“ bei der Polizei beworben, sagt der 24-Jährige. Erst im Polizeistudium habe er dann gemerkt, dass der Job hundertprozentig zu ihm passt. Ein wenig mehr Beratung wäre für ihn zum Berufsstrat aber vielleicht ganz gut gewesen, meint Jantschik.

Grotewold hingegen wusste schon von Kindesbeinen an, dass sie Polizistin werden will. „Meine Mutter war auch bei der Polizei, für mich gab es gar nichts anderes“, sagt sie und nennt sich selbst ein „klassisches Beispiel“, dass der Einstieg in die Polizeiausbildung auch für Realschüler möglich ist.

Wer mit den Einstellungsberatern der Polizeikommissariats Lehrte Kontakt aufnehmen möchte, kann das recht formlos tun. Eine Mail an jana.grotewold@polizei-niedersachsen.de oder niklas.jantschik@polizei-niedersachsen.de reicht. Informationen gibt es auch auf der Internetseite pd-h.polizei-niedersachsen.de unter der Rubrik „Beruf und Karriere“.

Von Achim Gückel

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