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Umland Lehrte Nachrichten Auch SPD unterstützt Ziele von Megaleise
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00:43 20.05.2018
Unterstützung von der SPD: Wolfgang Rottwinkel (von links), Grit Reiß, Silke Vatterott und Maik Reiß vom Verein Megaleise, SPD-Landtagsabgeordnete Thordies Hanisch, Ahltens SPD-Vorsitzender Timo Bönig und Lehrtes SPD-Chef Bodo Wiechmann. Quelle: privat
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Ahlten

 Mehr Lärmschutz am Containerterminal Megahub: Das ist das Ziel des Vereins Megaleise, der jetzt eine entsprechende Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht hat. Dabei erhält er auch Unterstützung von der SPD und der Landtagsabgeordneten Thordies Hanisch. „Jede Form von mehr Anwohnerschutz ist zu begrüßen. Ich bin froh, dass der Verein das Geld zusammen hat, den vorgesehenen Schallschutz überprüfen zu lassen“, sagte die Sozialdemokratin jetzt bei einem Treffen mit Genossen aus Ahlten und der Stadt Lehrte. Sie versicherte, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für mehr Schallschutz in Ahlten einzusetzen.

Der Verein Megaleise sieht gravierende rechtliche und sachliche Mängel im Planfeststellungsbeschluss für das 170-Millionen-Euro-Projekt auf dem alten Rangierfeld zwischen Ahlten und Lehrte. Adressat der Klage ist die Genehmigungsbehörde, also das Eisenbahnbundesamt. Der Verein befürchtet durch den Lärm vom Containerterminal unter anderem große gesundheitliche Einschränkungen für die Bürger in Ahlten. Er plädiert für einen Schutzwall. Diesen forderte auch die Ahltener CDU in einem Schreiben, dass sie beim Baustart für den Megahub am Dienstag an Niedersachsens Wirtschaftminister Bernd Althusmann übergeben hat.

„Es ist selbstverständlich, dass die Auswirkungen der Megahub-Anlage nicht nur Einzelne in Ahlten interessiert. Es geht hier um alle Einwohner, für die wir ebenso stehen, wie die anderen Parteien im Ort“, sagt Timo Bönig, Vorsitzender der SPD in Ahlten und Mitglied des Lehrter Rats. Ziel sei es aber nicht, den Megahub zu verhindern oder „Wunder zu vollbringen“, sondern realistisch zu sagen, welcher Schutz wirklich umzusetzen ist. „Wir werden keine Luftschlösser bauen, aber ehrliche Kommunikation betreiben, mit dem Ziel, etwas zu verändern“, meint Bönig.

Von Achim Gückel

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