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Nach Absage wird Fest der Jugend ein Erfolg

Lehrte Nach Absage wird Fest der Jugend ein Erfolg

Seit acht Jahren organisiert der Stadtjugendring Lehrte ein Fest der Jugend. Zum ersten Mal wurde es jetzt mit einem neu ins Leben gerufenen Stadtfest gekoppelt. Initiator Günther Wagner war mit der Resonanz zufrieden.

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Leon (6) hat das Rhönrad für sich entdeckt und dreht eine Runde nach der anderen.

Quelle: Heine

Lehrte. "Mit einem eigenen Fest wollten wir seinerzeit Kinder und Jugendliche aus dem Haus locken und Alternativen zu Computerspielen anbieten", erinnert sich Wagner. Das Konzept mit Bewegungs- und Konzentrationsspielen, Kuchenstand und Tombola habe sich bewährt, sei aber kein Selbstläufer. Das Organisationsteam benötige noch immer mehrere Wochen Vorbereitungszeit, sagte Wagner. Das Fest war im Mai aus organisatorischen Gründen in den September verschoben worden, weil es damals noch an Unterstützern und vor allem an Geld gefehlt hatte.

Vereine und Verbände hatten auf dem Volksbank-Parkplatz und in der angrenzenden Zuckerpassage mehrere Spielstationen aufgebaut. Das Jugendamt-Spielmobil bot außerdem mit Hüpfbällen, Rollern, Rhönrad, Pedalos und Hütchenkegeln viele Geräte zum Ausprobieren und Toben. Der kleine Leon überwand seine Schüchternheit und stürzte sich mit Begeisterung ins Vergnügen. "Für uns ist das Fest ein voller Erfolg. Leon ist wie ausgewechselt", freute sich seine Mutter Simone Beddig.

Während die Fußballfreunde im Soccer-Cage des SV 06 Lehrte ihr Ballgefühl testeten, waren an der mobilen Kletterwand der THW-Jugend Fingerspitzengefühl, Gleichgewichtssinn und Kraft gefragt. Die achtjährige Laura klettert gern. Nachdem ihr Fabian Haselhahn die Sicherheitsleine angelegt hatte, machte sie sich auf den Weg, die neun Meter hohe Wand zu bezwingen. Geschickt nutzte sie die Haltegriffe und bekam natürlich auch ein paar Tipps. Schließlich schaffte sie es bis zum Gipfel.

Konzentration war beim Schießen mit dem Lichtpunktgewehr gefragt. Die fünfjährige Joline bekam genaue Anweisungen von Dennis Harder, dem kommissarischen Schießsportleiter im Schützenverein Immensen. Nachdem der Computer das Ergebnis berechnet hatte, bekam sie zur Belohnung ein Tütchen Gummibärchen.

Ebenfalls konzentriert ging es am Stand des Schachklubs Lehrte zu. Tobias Brockmeyer erklärte Saado Sulaiman, Tirosh (10) und Aram (12) die Grundzüge. "Es geht darum, sich in den Gegner hineinzuversetzen, zu erkennen, was er plant und kreative Lösungen zu finden", sagte er.

Im Bärenhospital, das vom Jugendrotkreuz betreut wurde, konnten die Kinder schließlich ihre Teddybären röntgen, verbinden und den Blutdruck messen. Beliebt waren die Tombola-Lose. Immerhin lockte ein TUI-Gutschein über 150 Euro als Hauptgewinn. Aber auch die Verlierer gingen nicht leer aus: Für drei Nieten gab es als Trostpflaster einen Apfel.

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