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Lehrte Neujahrskonzert mit Schlagern aus aller Welt
Umland Lehrte Neujahrskonzert mit Schlagern aus aller Welt
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13:22 07.01.2019
Daniel Wynarski besingt Tulpen aus Amsterdam. Quelle: Katja Eggers
Lehrte

Nein, die Baugrube sei als Kulisse für das Neujahrskonzert dann doch zu feucht gewesen, meinte Udo Gallowski mit einem Augenzwinkern. Man habe sich daher entschieden, in den Speisesaal auszuweichen, sagte der Mitorganisator des Neujahrskonzertes im Rosemarie-Nieschlag-Haus. Gallowski spielte damit auf die große Herausforderung an, die das evangelische Altersheim derzeit zu wuppen hat: Es befindet sich mitten in einer großen Um- und Neubauphase, in deren Zuge im Oktober nicht nur der alte Gartentrakt, sondern aus Statikgründen überraschend auch der bisherige Veranstaltungssaal abgerissen wurde.

Das Neujahrskonzert geht erstmals im Speisesaal über die Bühne. Quelle: Katja Eggers

Dort hatten die Neujahrskonzerte bisher stattgefunden. Am Sonntag war dies erstmals nun nicht der Fall. Der Speisesaal entpuppte sich jedoch als würdige Alternative. Auch dort hatten rund 120 Zuhörer Platz. Diese konnten sich denn auch gleich an die neue Kulisse gewöhnen. Denn die Pläne für das Heim sehen vor, dass Veranstaltungen auch künftig in diesem Raum stattfinden. „Er wird dann allerdings zur Iltener Straße hin erweitert und als Multifunktionssaal auch mit der nötigen Technik ausgestattet“, erklärte Heimleiterin Silvia Liedtke.

Das Ensemble Galoppierende Inflation, welches das Neujahrskonzert bestritt, dürfte hingegen ohnehin keinen Unterschied zwischen den Räumen festgestellt haben. Es war ihr erstes Konzert in Lehrte. Sänger Daniel Wynarski konnte allerdings zu Fuß zu seinem Auftritt gehen – er ist erst vor Kurzem nach Lehrte gezogen. Beim Konzert blickte er allerdings weit über Lehrtes Tellerrand hinaus. Unter dem Motto „Mit den Schlagern um die Welt“ nahm er die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise in die unterschiedlichsten Länder und obendrein in die Vergangenheit. Denn zu hören waren Schlager aus den Zwanziger- bis Achtzigerjahren.

Raimund Rösler (Akkorden), Silja Hoppmann (Violine) und Ulla Huhs (Klarinette) sind die Musiker der Galoppierenden Inflation. Quelle: Katja Eggers

Zum Auftakt servierte das Ensemble den Kultschlager „Ausgerechnet Bananen“, weiter ging es mit dem französischen Chanson „La vie en rose“ von Edith Piaf, von dort mit „Brazil“ nach Brasilien, weiter zu den „Tulpen aus Amsterdam“ und mit dem Evergreen „Ich hab’ das Fräulein Helen baden sehn“ schließlich an die Ostsee. „Wenn jetzt noch Wasser in der Baugrube stünde, würde das Lied noch besser passen“, scherzte Pianist Oliver Völker.

Von Katja Eggers

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