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Lehrte Der Stadtjugendring will jugendlicher werden
Umland Lehrte Der Stadtjugendring will jugendlicher werden
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12:10 05.09.2018
Wer mitfeiern will, ist herzlich willkommen: Beisitzer Hans-Bernd Witt (von links) und Isabelle Peiffert, stellvertretende Vorsitzende des Stadtjugendrings, sowie Stadtjugendpflegerin Tara Esaile und Jekat Kelloglu vom Kinder- und Jugendhaus Süd zeigen die druckfrischen Plakate für die 40-Jahr-Feier. Quelle: Sandra Köhler
Lehrte

Der Stadtjugendring Lehrte hat sich auf neue Füße gestellt. Und weil es ihn seit 40 Jahren gibt, feiert er außerdem ein großes Fest. Michèle und Isabelle Peiffert, zwei 26 und 23 Jahre alte Schwestern, haben die Führung der Organisation übernommen. Jetzt freuen sie sich auf ihre erste große Aktion - die Geburtstagsparty am Sonnabend, 29. September, im Kinder- und Jugendhaus Süd.

Stadtjugendring Lehrte feiert“ steht auf den Plakaten mit dem neuen, farbenfrohen Logo, die die stellvertretende Vorsitzende Isabelle Peiffert erst vor ein paar Tagen aus der Druckerei bekommen hat. Demnächst sollen die Plakate in der ganzen Stadt Werbung für das Fest machen. „Für uns ist es der Abschluss des Jahres, danach machen wir uns Gedanken, wie es im kommenden Jahr weitergeht“, sagt die 23- jährige Psychologiestudentin. Seit Ende Mai steht sie mit ihrer Schwester und Vorsitzenden, der 26-jährigen Michèle, dem Vorstand vor. Weiterhin dazu Jessica Flauß, Kassenwart Uwe Müller und die Beisitzer Günther Wagner und Hans-Bernd Will dazu.

„Es gibt viele neue Ideen, wir wollen jünger werden, mit der Stadt noch enger zusammenarbeiten und auch noch mehr Vereine erreichen“, sagt Michèle Peiffert. Geplant sei zum Beispiel, für Mitgliedsvereine Schulungen zu neuen Medien und zur Datenschutzgrundverordnung anzubieten. „Damit die auch merken, es lohnt sich, Mitglied bei uns zu sein“, sagt Peiffert.

Mit diesem Plakat wirbt der Stadtjugendring Lehrte für sein Fest im Jugendzentrum Süd. Quelle: Achim Gückel

Doch erst einmal steht der runde Geburtstag an. Am Sonnabend, 29. September, gibt es von 14 bis 17 Uhr im „Juze“ ein buntes und kostenloses Programm für Kinder und Jugendliche. Aber auch alle anderen Lehrter sind willkommen, sagt Peiffert. Ein Bühnenprogramm gibt es nicht, statt dessen ist Mitmachen angesagt. Besucher können Fußball unter der Regie des FC Lehrte, Schach beim Schachclub, Jumpstyle beim Lehrter SV sowie Selbstverteidigung beim Mu-Do-Kwan und Post SV ausprobieren. Die THW-Jugend informiert über das richtige Verhalten bei einem Verkehrsunfall, es gibt Bastelaktionen sowie Kaffee und Kuchen. „Außerdem sollen sich unsere Mitgliedsvereine darstellen können“, sagt Peiffert. Beim Citylauf am Freitag will der Stadtjugendring ebenfalls Werbung für sich machen – mit Popcorn und Zuckerwatte.

Der Ort für das Fest am 29. September sei so etwas wie ein Wegweiser dafür, wohin die Reise des 1978 gegründeten Verbandes gehen solle, sagt peiffert. Nämlich zurück zu dem, was Lehrter Kinder und Jugendliche interessiert. Man wolle die Zusammenarbeit mit der Stadt intensivieren und auch in den Jugendhäusern präsent sein. „Wir schauen gerade, wo es Schnittmengen gibt. Doch das Miteinander läuft gut an“, sagt Stadtjugendpflegerin Tara Esaile. Schon beim Apfelfest auf dem Nöhrenhof am 23. September werde der Stadtjugenring das Kinderprogramm organisieren.

Wie auch ihre Schwester, die bereits seit etwa eineinhalb Jahren für die Pressearbeit des Stadtjugendrings zuständig ist, hat Isabelle Peiffert bereits jahrelange Vereinserfahrung. Sie betreibt Teakwondo im Post SV und nun im Mu-Do-Kwan. Als Publik-Relations-Studentin sorgt Michèle dafür, dass der Stadtjugendring nun auch soziale Netzwerke wie Instagram bespielt, die Kinder und Jugendlichen nutzen.

Ob es allerdings die klassischen Stadtjugendring-Veranstaltungen der vergangenen Jahre –Flohmarkt und Fest der Jugend am Zuckerzentrum – weiterhin geben wird, ist offen. Gleiches gilt auch für eine Wiederholung der zweitätigen Sause mit Musik vom vergangenen Jahr. „Da müssen wir drüber nachdenken. Die Resonanz war nicht so groß wie erhofft“, sagt Beisitzer Witt.

Von Sandra Köhler

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