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Lehrte THW Lehrte bei Moorbrand und Zollkontrolle
Umland Lehrte THW Lehrte bei Moorbrand und Zollkontrolle
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17:18 08.10.2018
Für eine Kommunikation über mehrere Kilometer errichten die Helfer einen Mast und Richtfunkantennen. Quelle: Privat
Lehrte

Das Technische Hilfswerk (THW) Lehrte ist nicht nur vor Ort gefordert: Jetzt haben zahlreiche Helfer auch beim Moorbrand in Meppen sowie bei einer Zoll-Großkontrolle personelle und logistische Hilfe geleistet.

Bereits seit dem 15. September ist die Fachgruppe Führung und Kommunikation des THW-Ortsverbandes Lehrte beim Moorbrand in Meppen im Einsatz – die ersten Helfer kamen direkt von einer Wochenendausbildung am THW-Ausbildungszentrum Hoya ins Emsland. Dort war zufälligerweise die Zusammenarbeit mit anderen Fachgruppen trainiert worden. „Das Gelernte wurde sogleich im Einsatz umgesetzt“, sagt Miriam Herrmann. Die Aufgaben in Meppen sind für die Lehrter Helfer vielseitig. Sie sind in dem für die Organisation zuständigen Stab vertreten und haben zudem einen Raum für 500 Einsatzkräfte aufgebaut, den sie mit anderen Fachgruppen betreiben.

Die Zelte müssen aufgrund des stürmischen Wetters mit Sandsäcken gesichert werden. Quelle: Privat

Eine Woche später wurde zudem der sogenannte Weitverkehrstrupp angefordert. Dieser kann mithilfe eines mobilen, 40 Meter hohen Mastes und Antennen eine Richtfunkverbindung über mehrere Kilometer herstellen. Diese Funk- und Internetverbindung sei aufgrund der hohen Anzahl an Einheiten im Gebiet und den bis dahin „unzureichenden Kommunikationsmöglichkeiten“ erforderlich geworden, schildert Marc Oliver Kulisch. Das Ende des Einsatzes sei derzeit noch nicht absehbar.

Für die Großkontrolle des Zolls bauen die THW-Kräfte acht große Zelte auf. Quelle: Privat

Außer beim Brand in Meppen half das THW kürzlich auch bei einer großangelegten Zollkontrolle – diese dauerte insgesamt mehr als 48 Stunden, was für die Helfer Schichtdienste bedeutete. Der technische Zug wurde angefordert, um acht große Zelte aufzubauen, für Beleuchtung zu sorgen und war zudem für die Koordination der Kontrollstellen zuständig. Zudem unterstützen die Teams, teils auch mit Kollegen aus den Ortsverbänden Ronnenberg und Springe, den Zoll mit ihrem Gabelstapler beim Be- und Entladen von kontrollierten Lastwagen, Kleintransportern und Reisebussen. Für manche der Helfer dauerte der logistisch aufwendige Einsatz eine ganze Woche, da eine umfangreiche Vor- und Nachbereitung nötig war.

Von Anne Marie Kuwan

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