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Lehrte Gymnasiasten verteilen Selbstgebackenes
Umland Lehrte Gymnasiasten verteilen Selbstgebackenes
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15:40 03.12.2018
Kinder der Musikschule Ostkreis Hannover geben im Café ein Ständchen Quelle: Michael Schütz
Lehrte

Zufriedene Gesichter gab es am Wochenende im Rosemarie-Nieschlag-Haus, wo das Evangelische Alters- und Pflegeheim seinen alljährlichen Nikolausmarkt feierte. „Wir hatten befürchtet, dass uns der Regen am Sonntag Besucher kosten würde“, meinte Organisator Udo Gallowski. Das allerdings bewahrheitete sich nicht. Und so herrschte reges Treiben in den Gängen des Heims. Eine logistische Hürde hatten Gallowski und seine Kollegin Sabine Licht allerdings zu überwinden, denn erst vor Kurzem ist für den Umbau des Hauses mit dem Saal der bisherige Hauptort des Markts abgerissen worden. Deswegen war das Geschehen in diesem Jahr vor allem auf die Gänge und das Café verteilt.

In Letzterem gab es auch Musik zu hören, etwa von den Kindern der Musikschule Ostkreis Hannover, aber auch vom Chor Tria Musica und dem Lehrter Alleinunterhalter Volker Schönhardt. In der Küche dagegen war Arbeit zu verrichten. Organisatorin Sabine Licht hatte dort vier Kilo Teig deponiert, den 20 Zwölftklässler des Gymnasiums gemeinsam mit Bewohnern zu Keksen verarbeiteten. Die Aktion gehörte zu einem Projekt, das die Schüler mit dem Nieschlag-Haus erarbeitet haben.

Mareike Oyen (17, von links) und Manuel Armstrong Oumbe-Tiam stechen mit Heinz und Else Weykopf Teig aus. Quelle: Michael Schütz

Neu war das Backen den meisten Gymnasiasten nicht: „Wir machen das auch zu Hause“, sagte Manuel Armstrong Oumbe-Tiam. „Da habe ich Erfahrung.“ Kurz ab in den Ofen, und dann sorgten die Schüler auch eigenhändig für die Verteilung der Kekse.

Schülerin Svenja (17, links) verteilt die Kekse an Besucher und die Bedienstete wie Stefanie Neuwirth. Quelle: Michael Schütz

Vor der Eingangstür des Marktes zog Bernd Schönborn neugierige Blicke auf sich. Der Steinwedeler hatte seine Drechselbank von zu Hause mitgebracht und zeigte den Besuchern, wie aus Holz Kerzenständer oder Schalen entstehen. „Die Besucher sind sehr interessiert“, meinte der Hobbydrechsler, der sein Geld eigentlich als Elektroingenieur verdient. „Meistens wollen sie wissen, welches Holz ich nehme.“ Und das komme vom Apfelbaum.

Petra Kummer und ihre 15-monatige Tochter Emilia schauen Bernd Schönborn beim Drechseln zu. Quelle: Michael Schütz

Von Michael Schütz

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