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Nachrichten Hospiz- und Palliativberatungsdienst hat neues Büro in der Oststadt
Umland Neustadt Nachrichten Hospiz- und Palliativberatungsdienst hat neues Büro in der Oststadt
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00:32 30.03.2018
Die Koordinatorinnen Sabine Behm und Heike Hendel sind glücklich über ihr neues Domizil im Gemeindehaus der Corvinuskirche. Quelle: Christiane Wortmann
Wunstorf

Unterstützung, Beratung und Vermittlung: Seit 2000 betreuen die Mitarbeiter des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes „Dasein“ Menschen in ihrer letzten Lebensphase, bei Krankheit oder Trauer. Koordiniert werden die Einsätze von Sabine Behm und Heike Hendel. Weil das Büro in den Räumen der Gemeinde der Neustädter Liebfrauenkirche zu klein wurde, brauchte die Initiative neue, den wachsenden Aufgaben angepasste Räumlichkeiten. Gefunden haben sie diese im Gemeindehaus der Corvinuskirche in der Wunstorfer Oststadt. Seit Februar arbeiten die Koordinatorinnen von dort aus. Die Sprechzeit in Neustadt, An der Liebfrauenkirche, ist geblieben. Immer dienstags von 15 bis 17 Uhr sind die Mitarbeiter auch dort erreichbar.

„Wir freuen uns sehr, dass uns unser Träger, der Kirchenkreis Neustadt/Wunstorf,  bei der Suche nach einem neuen Büro unterstützt hat und wir jetzt auch in Wunstorf eine Anlaufstelle für Hilfesuchende und unsere Mitarbeiter haben. Neben einer Trauergruppe bieten wir unter anderem Schulungen und Supervisionen an“, sagt Behm erfreut.

Handwerker haben gute Arbeit geleistet

Aufgrund umfangreicher Renovierungsarbeiten hat sich der Einzugtermin, geplant war Anfang 2017, immer wieder verschoben. Erneuert im neuen Büro wurden Bodenbelag und Elektrik, das Bad modernisiert und die Wände gestrichen. Dank einer  Spende der Stadtsparkasse Wunstorf gab es neue Stühle. Es fehlten jetzt nur noch ein paar Regale, Rollos und andere Kleinigkeiten, versichern beide Mitarbieterinnen zufrieden. Der Raum verfügt außerdem über eine Beamerfläche und ein Notizboard. In der Beratungsecke strahlt eine Fototapete Behaglichkeit aus. „Das haben die Maler gut gemacht“, lobt Hendel den Einsatz der Handwerker.

Ein eigenes Hospiz-Auto wäre schön

38 Ehrenamtliche arbeiten zurzeit für Dasein. „Wir freuen uns über weitere, denn wir möchten gerne auch Projekte in Schulen anbieten“, wünscht sich Sabine Behm. Unterstützung benötigt Dasein auch bei der Anschaffung eines eigenen Hopiz-Autos. Das könnten die Ehrenamtlichen zum Beispiel für Ausflüge oder Arztbesuche mit den Patienten nutzen. „Einiges an Spenden ist schon da. Nach Ostern machten  wir Kassensturz und  schauen, was uns noch fehlt“, kündigen die Palliativfachkräfte an.

Hilfe beim Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Dasein gibt es im Büro, Arnswalder Straße 20, montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr und unter Telefon (05031) 9490300 sowie nach einer Mail an hospizdienst.dasein@evlka.de oder einem Fax an (05031) 9490302. Informationen sind auch auf www.hospiz-dasein.de und auf facebook abrufbar.

Von Christiane Wortmann

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