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Umland Neustadt Nachrichten Bahn will keinen neuen Zaun bauen
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08:00 29.05.2012
Hunderte Schüler passieren täglich den Bahnübergang Siemensstraße - weiterhin ohne sichernden Zaun. Quelle: Symbolfoto
Neustadt

Mehr Sicherheit an den Bahngleisen im Zentrum gibt es nur, wenn die Stadt die Kosten übernimmt. Das ist ernüchterndes Ergebnis eines aktuellen Schriftwechsels mit der Bahn beziehungsweise einem Tochterunternehmen.

Die Netz AG der Deutschen Bahn hat in einem Schreiben an die Stadtverwaltung bekräftigt, am Bahnübergang Siemensstraße sowie an den Gleisen An der Eisenbahn keinen neuen Zaun errichten zu wollen.

Nachdem im April der marode Jägerzaun entlang der Gleise abgerissen worden war, hatte sich die Verwaltung mehrfach bei der Bahn für den Neubau eines Zaunes eingesetzt. Dabei hatte die Kommune zuletzt auch auf die Situation am Bahnübergang Siemensstraße hingewiesen, der täglich von hunderten Schülern auf dem Weg zum Gymnasium und zur Leine-Schule passiert wird.

Doch der dringenden Bitte, neben den Schranken Absperrbügel zu installieren, wird die Netz AG nicht nachkommen. Auch unter Berücksichtigung des starken Schülerverkehrs sehe man „weiterhin keinen Raum für Änderungen“, heißt es in einem Schreiben der Bahn.

Argumentiert wird damit, dass Gleise und Bahnübergang eine öffentliche Verkehrsfläche seien, für die keine Einfriedungspflicht bestehe. Immerhin: Einem Zaunbau auf Kosten der Stadt stimmt die Bahn zu.

Über dieses Angebot wird nun der Ortsrat Neustadt beraten, der sich am Mittwoch, 2. Juni, 19 Uhr, im Verwaltungssitz Nienburger Straße zur Sitzung trifft.

Dirk von Werder

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