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Umland Neustadt Nachrichten Entschlammung verschiebt sich wegen Eisgangs
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14:17 19.01.2017
Von Susanne Döpke
Die Rohre, die den Schlamm auf dem Wasserweg abtransportieren, bleiben liegen, solange auf dem Steinhuder Meer Eisgang herrscht. Quelle: Susanne Döpke
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Mardorf

Nun muss das Unterfangen wetterbedingt verschoben werden, sagt Rolf Schlösser vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser (ARL), das die Arbeiten in Auftrag gegeben hat. Die zuständige Firma hat laut Schlösser das Einrichten der Baustelle und die Verlegung von Leitungen auf dem Wasser abgebrochen. Wegen der kalten Temperaturen ist dieser Tage zwar keine feste Eisfläche auf dem Steinhuder Meer entstanden, trotzdem herrscht Eisgang. Die Arbeiten werden nun wieder aufgenommen, sobald es wieder wärmer wird.

Die Landleitungen, mit denen der Schlamm in Richtung des Polders Kolkdobben gepumpt wird, sind bereits im Dezember verlegt worden. Eineinhalb Kilometer lang ist die Strecke bis zum Spülfeld am Kolkdobben, das das ARL und das Niedersächsische Landesamt für Wasserkschutz, Küsten- und Naturschutz NLWKN den Polder zuvor verstärken lassen haben, damit es neue Biomasse aus dem Meer aufnehmen kann.

Die beiden Behörden hatten geplant, in diesem Winter an drei Stellen vor dem Nordufer Schlamm zu entnehmen - im Bereich der Jugendherberge und weiter in Richtung Osten. Insgesamt sollen etwa 80.000 Kubikmeter aus diesem Bereich verschwinden. Die Kosten beziffert das ARL mit etwa 400.000 Euro.

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