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Umland Neustadt Nachrichten Kanäle unterm Amtsgarten werden gereinigt
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16:56 11.03.2018
Florian Wolff (links) und Konstantin Krikli setzen das Kamerafahrzeug in den Kanal ein Quelle: Kathrin Götze
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Neustadt

 So sauber war der Regenwasserkanal unter dem Amtsgarten lange nicht. Spezialfirmen reinigten das unterirdische Rohr von Sand und anderen Rückständen. Mit Hilfe eines Kamerawagens untersuchten sie es auf Schäden. 

Für die große Reinigungsaktion –die erste seit vielen jahren – hat sich der städtische Abwasserbehandlungsbetrieb (ABN) Fachfirmen zu Hilfe geholt. Auch für die Spezialisten der Firma Schwarz aus Esperke war es nicht ganz einfach, mit ihrem schweren Rohrreinigungsfahrzeug bis die entlegensten Winkel des Parkgeländes vorzudringen. Dort entlang läuft der Kanal, der das Oberflächenwasser aus der Innenstadt in den Sammelgraben Richtung kleine Leine leitet.

Vom Graben aus wird der Kanal gespült. Quelle: Kathrin Götze

Diesen Graben verschlossen die Fachleute mit einem kleinen Damm, um Rückfluss in den Regenwasserkanal zu verhindern. Vom dortigen Eingang aus führten sie bis zu 230 Meter Schlauch in die Röhre hinein, um die Ablagerungen mittels Wasserkraft zu entfernen. „Wir bauen einen Wasserfächer auf, ziehen den schlauch dann langsam zurück, damit der Sand mitkommt“, erläutert Jochen Allmang.

Auch wenn die Kollegen der Firma AAA-von Bestenbostel aus Lindwedel ihren Kamerawagen auf die Fahrt durch den Kanal schicken, zieht das Schwarz-Team einen Wasserfächer vorweg, damit das Kameraauge klare Sicht hat. Während Inspekteur Florian Wolff die Fahrt von außen verfolgt, sitzt Kanalinspekteur Konstantin Krikli in der Kontrollstation im Wagen. Ein bisschen erinnert es an ein Computerspiel, wie er den Wagen mit einer Art Joystick lenkt  und dabei die glatten Wände des Betonrohrs Stück für Stück mit dem dreh- und schwankbaren Kameraauge abfährt. 

Konstantin Krikli steuert den Kamerawagen und die Bildaufzeichnung. Quelle: Kathrin Götze

Am Heck des Wagens steht Hartmut Rohr-Knobloch vom ABN neben Jochen Allmang und verfolgt die Bilder auf dem kleineren Kontrollmonitor. Stirnrunzelnd blickt er auf einen faserigen Wurzelvorhang, der durch eine Fuge zwischen den Betonelementen gewachsen ist. „Wir bekommen eine vollständige Dokumentation,  die wir dann erst einmal auswerten, bei größeren Schäden müssen wir dann sehen, wie wir dagegen angehen.“

Jochen Allmang (links) und Hartmut Rohr-Knobloch verfolgen die Übertragung vom Kamerawagen. Quelle: Kathrin Götze
Jochen Allmang (links) und Hartmut Rohr-Knobloch verfolgen die Übertragung vom Kamerawagen. Quelle: Kathrin Götze

Von Kathrin Götze

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