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Meteler erinnert an die alte Schulzeit

Neustadt Meteler erinnert an die alte Schulzeit

In Nostalgie schwelgen heißt es beim nächsten Termin in der Meteler Kapelle: Werner Schaumann liest dort am Sonntag, 18. Februar, ab 17 Uhr aus Zeitdokumenten von Schüler- und Lehrerhand aus der Nachkriegszeit. 

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Werner Schaumann zeigt einige der alten Schulhefte aus der Meteler Volksschule, die er seinerzeit  vor dem Verbrennen gerettet hat.

Quelle: Mirko Bartels

Metel.  Die Schule in Metel hat 1976 geschlossen – einige wenige Unterlagen und Arbeitshefte der Schüler gibt es aber noch. „Es war ein großer Zufall, das ich einige der Schulunterlagen retten konnte“, sagt Werner Schaumann. Die sollten gerade verbrannt werden, als er dazukam. Seitdem hat er die Unterlagen eingelagert. Schaumann hat die einklassige Volksschule noch besucht. Er war 1955 gemeinsam mit seinen Eltern nach Metel gekommen.

Im Neustädter Nordkreis erlebte er fast einen Kulturschock. „In Langenhagen waren wir 120 Schüler in meinem Jahrgang. In Metel war ich der Einzige“, erzählt der heute 76-Jährige mit einem Schmunzeln. Die Umstellung sei schon groß gewesen. „Ich erinnere mich aber gern an diese Zeit“, sagt Schaumann. Einige der Hefte die vor ihm liegen hat er selber mitgestaltet. In der Meteler Kapelle will Schaumann mit den Besuchern nun eine kleine Zeitreise antreten und aus den Dokumenten vorlesen.

 Wer Lust hat, einfach zuzuhören oder auch eigene Erinnerungen beizusteuern, kann dies tun. Die Lesung mit Plauderei beginnt am Sonntag, 18. Februar um 17 Uhr in der Johannes-Kapelle. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Freundeskreis werden gern angenommen.        

Von Mirko Bartels

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