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Umland Neustadt Nachrichten CDU-Fraktion fordert neue Straße westlich der Gleise
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00:35 19.04.2018
Der Bahnübergang Siemensstraße müsse entlasten werden, meint die CDU-Fraktion. Quelle: Kathrion Götze (Archiv)
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Neustadt

 Die Grundidee ist Jahrzehnte alt, doch mit den Plänen, die Poggenhagener Bahnübergänge mit einer Brücke zu ersetzen, bekommt sie neuen Zug: Die CDU-Fraktion im Rat fordert die Stadtverwaltung auf, im Verkehrskonzept für Neustadt auch eine neue Nord-Süd-Verbindung westlich der Bahngleise vorzusehen. „Wir denken an eine schlichte Gemeindestraße, die vom Bahnübergang Moordorfer Straße durch die Feldmark Richtung Siemensstraße führt, dann vielleicht an der Hans-Böckler-Straße anschließt“, sagt Heinz-Jürgen Richter, baupolitischer Sprecher der CDU im Rat. 

Ein wenig klingt das nach dem Neuaufguss einer alten Forderung, mit der man Neustadts Verkehrsprobleme zu lösen hoffte: Die Bundesstraße 442 sollte auf die Westseite der Gleise verlegt werden. Dieses Vorhaben wurde über Jahrzehnte diskutiert, scheiterte aber schließlich an den Kosten, die zuletzt mit 50 Millionen Euro taxiert worden waren. Eine Gemeindestraße, die nicht den Ausbaustandard einer Bundesstraße braucht, wäre sicher deutlich günstiger zu haben.

Die Skizze zeigt, wo nach Vorschlag der CDU neue Straßen verlaufen könnten. Quelle: privat

Und sie wäre auch verkehrstechnisch denkbar – wenn erst einmal die Brücke über das Bahngleis in Poggenhagen steht. Der Baubeginn ist für 2021 vorgesehen. Dann nämlich wird der Hauptverkehrsfluss über Brücke und Wunstorfer Straße laufen, und die Achse Moordorfer-Siemensstraße diente noch zur Entlastung. „Es wäre ja unsinnig, wenn man weiter den großen Umweg fahren muss, um auf der Westseite der Gleise zu bleiben“, sagt Richter.

Und eine Entlastung des Bahnübergangs Siemensstraße müsse dringend sein, so Richter weiter. Spätestens, wenn die Bahn ihren Plan umsetzt, die Strecke zwischen Wunstorf und Nienburg auszubauen, würden die Schließzeiten an den Bahnübergängen voraussichtlich noch deutlich länger als sie es jetzt schon sind. Auch eine Tunnel- oder Brückenquerung im Süden der Kernstadt sei dann unabdingbar – die CDU-Fraktion sieht sie ebenfalls südlich der Siemensstraße: „Ich könnte mir zum Beispiel ein Bereich zwischen dem Opel-Haus und der Aral-Tankstelle vorstellen, wo heute noch Schrebergärten liegen“, sagt Richter.

Das Verkehrskonzept umfasse mehrere Punkte – die von der CDU genannten gehörten auch dazu, sagt der städtische Verkehrskoordinator Benjamin Gleue. „Da sind wir grundsätzlich einer Meinung: Südlich der Kernstadt liegen die freien Flächen, auf denen wir überhaupt noch etwas bauen könnten“, so Gleue. Allerdings müsse jede Alternative sorgfältig geprüft werden. „Und die nötigen Flächen müssen auch für uns verfügbar sein.“

Von Kathrin Götze

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