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Umland Neustadt Nachrichten Regionspolitiker dringen auf Radwegebau
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00:44 16.06.2018
Der schadhafte Radweg bei Poggenhagen soll schnelltsmöglich repariert, Radfahrer dort wieder zugelassen werden. Quelle: Mirko Bartels (Archiv)
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Neustädter Land

In einer neuen Prioritätenliste der Region Hannover für Radwegbau und -sanierung sollen drei Projekte für das Neustädter Land aufgenommen werden. Der CDU-Regionsabgeordnete Stefan Porscha hat in einem Antrag gefordert, Radwege an den Kreisstraßen 302, Hagen Richtung Borstel, und 315, Otternhagen Richtung Scharrel zu bauen. Überdies solle der schadhafte Radweg an der Kreisstraße 333, Poggenhagen Richtung Bordenau/Liethe, schnellstmöglich saniert werden. Diesen Forderungen schließt sich auch SPD-Kollegin Christina Schlicker an.

Der Radweg zwischen Hagen und Borstel bedeute einen Lückenschluss im Wegenetz des Mühlenfelder Landes, sagt Porscha. Und ein Weg zwischen Otternhagen und Scharrel trage zur Verkehrssicherheit bei, nicht zuletzt wegen der dortigen so genannten Todeskurve. Er gehe angesichts der Vielzahl noch offener Baumaßnahmen nicht davon aus, dass zeitnah gebaut wird, sagt Porscha, doch es sei wichtig, sie nun zumindest in die Liste aufzunehmen.

Was allerdings den Radweg an der K 333 angeht, sei Eile geboten, sagt Porscha. „Es ist absolut erforderlich, dass die Sanierung so schnell wie möglich durchgeführt wird.“ Das sieht auch seine Regionskollegin Christina Schlicker so, ebenso der Ortsrat Poggenhagen. Der hat in seiner Sitzung am Mittwoch einen Antrag der SPD-Fraktion behandelt. Der Fraktion geht es auch darum, die aktuell gültige Sperrung für Radfahrer aufzuheben. Bis zu einer Sanierung oder Instandsetzung des jetzigen Gehweges, solle der Weg als Gehweg mit dem Zusatzschild „Radfahrer frei“ gekennzeichnet werden, sagt SPD-Sprecher Klaus Hendrian.

Der Radweg ist von der Abzweigung nach Bordenau bis Höhe Kulturgut Harms in denkbar schlechtem Zustand, insbesondere, weil die alten Bäume am Rand die Asphaltdecke dort hochdrücken. Im Herbst sperrte die Region mit Verbotszeichen den kombinierten Rad-/Gehweg für Fahrradfahrer, da die beschädigte Fahrbahndecke zu Unfällen führen könnte. „Folge ist nun, dass die Radfahrer auf der stark befahrenen K 333 mit bis zu 12.000 Fahrzeugen pro Tag fahren oder absteigen und schieben müssen“, sagt Hendrian. All das sei ohne Mitteilung an den Ortsrat geschehen, aus Sicht der SPD-Fraktion sei das nicht hinnehmbar.

Das sieht auch Ortsbürgermeisterin Monika Strecker (CDU) so, die den Zustand ebenfalls schon bemängelt hatte. Sie hat das Thema auch an den Regionsabgeordneten weitergereicht. Alle gemeinsam wollen verhindern, dass die Reparaturen so lange aufgeschoben werden, bis der angedachte Straßentausch zwischen Region und Bund stattfindet. Sobald in Poggenhagen die Brücke über die Gleise führt, soll die Poggenhagener Straße (noch K 333) zur Bundesstraße werden, die Moordorfer Straße (noch B 442) dann zur Kreisstraße.

Von Kathrin Götze

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