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Neustadt Jugendherberge Mardorf plant neues Programm
Umland Neustadt Jugendherberge Mardorf plant neues Programm
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00:19 01.03.2019
Die Partner der Jugendherberge Mardorf. Quelle: Susann Brosch
Mardorf

Die Jugendherberge Mardorf plant mit ihren Kooperationspartnern ein vielfältiges Programm für die neue Saison. Umwelt-Pädagogen Michael Fautsch vom Deutschen Jugendherbergswerk-Landesverband Niedersachsen stellte bei einem Treffen am Dienstag die aktuellen Angebote vor. Laut Fautsch zeichnet sich ein Trend bei den Buchungen für Schulklassen ab. „Wir können eine eindeutige Tendenz weg von Tagespauschalen hin zu Einzelbausteinen bei Erlebnispädagogik und Umweltbildung verzeichnen“, sagt er. „Wenn Lehrer die Termine für den Aufenthalt ihrer Klasse buchen, dann wollen sie kein pauschales Angebot mehr, sondern lieber selber planen“, bestätigt Herbergsmutter Susanne Lutter.

Besuche im Naturparkhaus und dem Heimatmuseum Mardorf sowie Kanu-Touren mit Naturpark-Ranger Henrik Holte stehen hoch im Kurs. Der Renner, mit 80 bis 90 Buchungen im Jahr, sind die Moor-Führungen. Brandaktuell ist zur Zeit der „Wolfstag“, eine spannende Veranstaltung vom regionalen Umweltbildungszentrum zum Thema Wolf. Es geht um Lebensweise und Verbreitung der Tiere, um ihre Spuren und auch um Geschichten und Märchen über die Raubtiere. Doch auch Biber und Fledermaus sind beliebte Themen.

Neu im Programm der Umwelt-Jugendherberge ist ein Angebot zum „Moorbauernalltag“. Die Grundschüler besuchen am Vormittag das Naturparkhaus, machen eine Führung durch die Moorausstellung, bearbeiten Themen wie Torfabbau und Überleben im Moor. Am Nachmittag stehen alte Kinderspiele wie Knickern, Knobeln, Knotenpulen auf dem Zettel. Und am Abend essen alle aus einem Topf. „So wie damals, als noch nicht jeder seinen eigenen Teller hatte“, schmunzelt Fautsch. Für die siebten Klassen gibt es bei „Feuer, Pfeile und Pfannenpizza“ viel spannendes zu Lernen.

Für 2020 ist ein ganz besonderes Angebot geplant: „Scavenger Hunt“, zu Deutsch: Schnitzeljagd. „Das wird mit dem Smartphone gespielt und es geht ausschließlich um ökologische Themen“, erläutert Fautsch. In diesem Jahr stehen für den Umweltpädagogen dazu erst einmal Fortbildungen an.

Von Susann Brosch

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