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Neustadt Gemeinsamer Pastor für Niedernstöcken und Helstorf
Umland Neustadt Gemeinsamer Pastor für Niedernstöcken und Helstorf
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17:47 09.11.2018
Freuen sich auf die Zukunft: Die Vertreter der Region Nord blicken mehrheitlich optimistisch ins Jahr 2019. Quelle: Marleen Gaida
Neustädter Land

Im Mai ging in Niedernstöcken eine Ära zu Ende: Die Gemeinde musste sich von Niedernstöckens Pastorin Ute Clemens verabschieden. 21 Jahre lang hat die Theologin die St.-Gorgonius-Gemeinde betreut und zahlreiche Projekte in anderen Gemeinden unterstützt. Neue Wirkungsstätte ist Egestorf am Deister, das zur Stadt Barsinghausen gehört. Zur Zeit ist die Stelle vakant und wird durch Pastor Ele Brusermann vertreten.

Wie geht es also weiter in der Region Nord? Diese Frage beantworteten am Freitagmittag im Gemeindesaal der Liebfrauenkirche Superintendent Michael Hagen und Vertreter der Region Nord. Viele Neuigkeiten gab es zu verkünden: Ab dem 1. Januar 2019 wird die Gemeinde Basse Teil des Gemeindeverbands Neustadt-Nord. Somit bleibt die Stelle von Pastor Jan Mondorf erhalten, da alle Pastoren künftig beim Gemeindeverband angestellt sind. Er werde sich mit einer halben Stelle weiterhin um die Gemeinde Basse kümmern und mit 25 Prozent für den Gemeindeverband Neustadt-Nord tätig sein. Die Gemeinde Basse sei zu klein, um einen Pastor mit einer Dreiviertel-Stelle zu beschäftigen, wie es bei Mondorf aktuell der Fall ist. „So können wir eine berufliche Perspektive für Herrn Mondorf schaffen“, wie Superintendent Hagen erklärte. Ingelore Knigge von der Gemeinde Basse freut es: „Das ist schön für uns.“ Pastor und Pressesprecher Marcus Buchholz erklärte: „Diese Lösung ist ein Zukunftsmodell, um attraktive Pfarrstellen zu schaffen – auch für die Region Mitte.“ Denn der Fachkräftemangel an Pastoren sei ein Problem für den Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf, der rund 40.000 Gemeindemitglieder zähle.

Zeitgleich warte man auf grünes Licht für die Wiederbesetzung der Stelle von Pastorin Annedore Wendebourg in der Gemeinde Helstorf, die im Februar 2019 in den Ruhestand gehen werde. In Planung sei eine Pastorenstelle mit 75 Prozent für die Gemeinden Helstorf und Niedernstöcken. Hagen: „Wir sind dabei, die Stelle auf den Weg zu bringen.“ Gemeindemitglied aus Helstorf Werner Rump sagte: „Wir wollen ein Gesicht zur Identifikation vor Ort. Einen Ansprechpartner.“ Gleiches gelte für die Gemeinde Niedernstöcken, die am Freitag von Eberhard Zywitzki-Bandelin vertreten wurde. Rump machte deutlich, dass vor allem eine Regelung der Seelsorge-Arbeit in Helstorf für ihn Priorität hätte. Pastorin Riikka Hinkelmann, wie auch der Superintendant Hagen versprachen, das durch die neue Regelung weiterhin eine lebendige und persönliche Kirche vor Ort gegeben sei. Auch Pastor Mondorf könne durch die Neureglung die beiden Nord-Gemeinden künftig mit unterstützen.

Von Marleen Gaida

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