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Neustadt Mit Bahnbrücke ändern sich Verkehrsflüsse
Umland Neustadt Mit Bahnbrücke ändern sich Verkehrsflüsse
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18:15 19.11.2018
Gespräch am Gleis (von links): Ulrich Thies von der Bürgerinitiative Schranke weg, Bundestagsabgeordneter Hendrik Hoppenstedt, Ortsbürgermeisterin Monika Strecker, CDU-Landtagsabgeordneter Sebastian Lechner und CDU-Bürgermeisterkandidat Stefan Porscha. Quelle: Kathrin Götze
Poggenhagen

Die Brücke über die Bahngleise bei Poggenhagen kommt. Das haben der Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt und der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner (beide CDU) bei einem Besuch am Freitag in Poggenhagen bekräftigt. Mit Mitgliedern aus Stadt- und Ortsrat sowie der Bürgerinitiative „Schranke weg“ besprachen sie die nächsten Schritte des Verfahrens. Beide Abgeordnete würden ihre Beziehungen nutzen, sollte das Vorhaben einmal ins Stocken kommen, versicherte Hoppenstedt.

Als Ersatz für die beiden höhengleichen (und beschrankten) Bahnübergänge an der Bahnhof- und Moordorfer Straße soll voraussichtlich ab 2020 eine Brücke gebaut werden, die von der Fliegerstraße aus nach links über Wald und Ackerfläche verläuft und ein Stück nördlich von der Einfahrt zum Gut Harms an die Poggenhagener Straße anschließt. Der Bahnübergang Moordorfer Straße soll dann geschlossen werden. Diese ist bislang als Bundesstraße deklariert, soll dann zur Gemeindestraße werden, ebenso wie die Fliegerstraße (K336). Die Poggenhagener Straße wird im Tausch zur Bundesstraße – das ist konsequent, weil sie den Anschluss zur geplanten Wunstorfer Nordumgehung bildet. Diese Tauschgeschäfte werden mit der so genannten Kreuzungsvereinbarung parallel zum Planfeststellungsverfahren verhandelt. Dieses soll bis Ende 2019 abgeschlossen werden, damit 2020 gebaut werden kann.

Die Abgeordneten hoffen, auch für den Ersatz weiterer Bahnübergänge im Neustädter Land Zusagen von der Bahn zu bekommen, wenn im Frühjahr die Runden Tische zum so genannten Alpha-E-Ausbau der Bahnstrecke Wunstorf-Bremen tagen, der deutlich engere Zugtakte und damit weit längere Schranken-Schließzeiten mit sich bringen wird. „Dabei geht es zuerst einmal um Lärmschutz“, sagt Lechner. Doch man hoffe, auch Lösungen für die Übergänge als eine Art Koppelungsgeschäft ins Gespräch bringen zu können. „Wir als Stadt sollten also mit den Plänen in die Strümpfe kommen“, sagt Lechner, der auch CDU-Sprecher im Neustädter Rat ist.

Von Kathrin Götze

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